25 Februar 2014

Alles umsonst


Es gibt sie noch, die netten Menschen die einem einfach so etwas schenken. Nicht etwa Bekannte, Verwandte oder Freunde, nein - ganz einfach durch Zufall, im Vorbeigehen und weil heut so ein schöner Tag ist.
Als erstes hätten wir hier die nette Bast- oder Strohtasche. Da freut man sich doch doppelt auf einen Einkaufsbummel über den Markt, da wird sie fleißig mit Obst und Gemüse gefüllt. Oder natürlich auch fürs Picknick im Sommer, fürs Badezeug, für die Häkel- und Strickarbeit, ganz egal wofür, ich find sie herrlich und so schön Vintage.


Als nächstes einen Satz umhäkelter Bügel. Aus dem Sozialkaufhaus einfach so geschenkt bekommen. Gut, ich bin dort schon fast Stammkunde, aber trotzdem - hab mich riesig gefreut, sie daheim dann gleich mal durchgewaschen und jetzt muß ich nur noch überlegen ob für den Schrank oder für die Gästegarderobe. Bei solchen Teilchen würd ich immer so gern wissen wer sie gemacht hat, wofür sie gedacht waren (als Geschenk oder für sich selber), ja, wer der Mensch hinter dieser Handarbeit war.


Und die hab ich mir selbst geschenkt, bzw. selbst geschnitten. Vom Strauch im Garten und ich hab es einfach mal probiert, sie ins Haus zu holen und zu sehen ob die winzig kleinen Blütenknospen schon aufgehen. Und sie haben es getan und mir damit den ersten Frühlingsgruß aus dem Garten geschenkt. Schön ist das. Alle 3 Geschenke. Und ich freu mich sehr.

Auch für Euch viele nette kleine Gesten und Dinge die Euch Freude machen und alle nix kosten.

21 Februar 2014

Gerti

Kennt Ihr eigentlich Gerti? Falls noch nicht, bitte unbedingt anschauen - zu schön!

20 Februar 2014

Diverse Maschenproben

Es ist zum Verrücktwerden. Die Häkeljacke ist zwar noch nicht fertig, aber ich wollt mal schnell und nebenbei die Maschenprobe für Kit stricken. Damit ich jederzeit damit loslegen kann. So, und jetzt hab ich hier diverse Maschenproben und keine stimmt. Nicht eine einzige. Die Reihenanzahl sowieso nicht, aber auch die 19 Maschen bekomme ich nicht hin. Dabei ist von Nadel 4 bis 6 mm alles dabei. Wie gesagt, es ist zum Verrücktwerden.
Vielleicht sollt ich doch beim Häkeln bleiben.

Ich wünsch Euch mehr Erfolg bei allem was Ihr grad auf den Nadeln habt!

13 Februar 2014

Alte Lieblinge

Von Zeit zu Zeit hol ich meinen schweren Stapel an Strickheften und -büchern und -magazinen hervor und blättere sie genüßlich und gemütlich in kleinen Zwischenpausen durch. Dabei stell ich immer wieder fest, dass sich mein Geschmack in manchen Dingen verändert hat, in anderen dagegen ist er über die Jahre hinweg gleich geblieben. Jacken und Pullover die mir noch vor 2 Jahren supergut gefallen haben, mag ich jetzt gar nicht mehr, selbst wenn ich damals sogar schon die Wolle dafür gekauft habe. Aber einige, die mag ich immer und immer wieder, irgendwie sind es für mich die "Klassiker" schlechthin.
Wie zum Beispiel das Jäckchen Astral, Rowan Magazin 43. Wie oft hab ich es nicht schon auf anderen Blogs bewundert und auf meiner Liste immer wieder ganz nach oben gerückt. Was ich daran so mag ist, dass es einfach eine ganz schlichte und klassische Strickjacke ist, aus Wolle gut für die Übergangszeit, aus Baumwolle prima für kühlere Sommertage. Den Tülleinsatz am Halsausschnitt muss ich jetzt nicht unbedingt haben, aber den Rest - schrecklich gern.

Oder Emmeline, Rowan Magazin 28. Das war ja eines meiner ersten Rowanhefte und mit Emmeline war es gleich Liebe auf den ersten Blick und ist es auch bis heute geblieben. Ich wundere mich immer wieder, warum diese flauschige Kuscheljacke nicht schon öfter auf anderen Blogs gezeigt wurde, ja, warum sie nicht schon viel viel öfter nachgestrickt wurde. Ich find sogar die orangefarbene Umrandung toll, auch wenn Orange jetzt nicht unbedingt meine Kleidungsfarbe ist. Aber hier paßt sie einfach perfekt und ich stell mir immer wieder vor, wie ich in Emmeline an einem goldenen Herbsttag durch die Gegend streife.

Joy, aus Vintage Style von Rowan.Auch so ein Jäckchen, das praktisch schon Jahre auf meiner Liste steht. Auf Ravelry schau ich mir immer wieder die diversen Variationen davon an, mal mit und mal ohne Perlen, mal mit dem Muster und mal glatt rechts gestrickt. Eigentlich gefällt es mir in jeder Version, hauptsache aus Tweedwolle. Und obwohl ich noch nicht mal eine Maschenprobe davon gemacht habe, kann ich stundenlang im Kopf die Frage wälzen: mit Linke-Maschen-Muster oder ohne, mit umgeschlagenem Ärmelbündchen oder ohne?

Und dann  natürlich noch der Kelly-Cardigan von Erika Knight. Auch einer meiner Lieblinge und allein auf Ravelry schon 176 mal nachgestrickt. Für diese Jacke hab ich vor gefühlten hundert Jahren sogar schon mal eine Maschenprobe gemacht, eine ganz kleine, dem teuren Garn angemessen, denn auftrennen läßt es sich ja nicht mehr. Jeden Herbst und Winter, wenn ich meine ärmellosen Wollkleider mit Rollkragenpulli drunter anhabe, dann wünsch ich mir, dass Kelly schon bereit läge um es drüber zu ziehen. Aber irgendwie hab ich es all die Jahre nicht geschafft.

Ja, und deshalb hab ich mir für heuer vorgenommen, mal mit meinen alten Lieblingen ernst zu machen und sie auch zu stricken. Nach all der Häkelei ist mir sowieso wieder so richtig nach den guten alten Stricknadeln zumute. Zwar ist mein Häkeljäckchen noch lange nicht fertig, aber ich plan schon mal die nächste Handarbeit und Träumen darf man ja immer. Darum liegt die Wolle für Kit auch schon bereit, ich denke ja auch praktisch und so eine dicke Baumwolljacke ist wahrscheinlich das Allerbeste und Schönste für den hoffentlich bald kommenden Frühling.
Obwohl - wenn ich so an Carrie von Knitwise denke, in diesem herrlichen strahlenden Pink und natürlich auch ein Jäckchen, das seit ewigen Zeiten auf meiner Strickliste ist, -.-.-.-.-.- hoffentlich komm ich da nicht schon wieder ins Straucheln.

08 Februar 2014

Donauwellen und eine kleine Sukkulente


Kuchen dieser Woche waren diesmal Donauwellen. Der Name paßt ja, da ich direkt an der Donau lebe. Gebacken nach diesem Rezept (ihr merkt schon, ich bin ein Fan von Chefkoch).
Ein Teil davon ging mit ins Büro, ein kleiner blieb zuhause. Für mich zum probieren. Statt am Blech hab ich ihn in einer 28er Springform gebacken, ging alles prima. Nur an meiner Aufteilung von hellem und dunklem Teig muss ich vielleicht noch arbeiten - wobei ich Schoko sehr sehr gern mag.
Donauwellen waren lecker, haben allen gut geschmeckt. Ein Rezept zum wieder-mal-machen.
Allerdings mein Tipp: Die Butter-Pudding-Creme ist recht heftig, die Donauwellen sollten auch nicht direkt aus dem Kühlschrank gegessen werden, da schmeckt man nämlich praktisch nur die Butter. Bei Zimmertemperatur aber sehr fein. (Trotzdem werd ich beim nächsten Mal die Butter vielleicht auf 175g reduzieren)

Und da ich im Sozialkaufhaus so ein hübsches kleines erbsgrünes Übertöpfchen gefunden habe, durfte auch eine Sukkulente auf mein Radio ziehen.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende mit vielen süßen Genüssen!

PS: Eine Kleinigkeit noch in eigener Sache. Ab und zu bekomm ich eine Freundschaftsanfrage von Facebook und das ist natürlich sehr lieb gemeint, aber ich bin nicht bei FB. Ich mußte mich dort zwar für Pinterest anmelden, aber das war es dann auch schon, ich besuch FB nie, schreib dort nichts und schau auch nie was nach. Deshalb bitte nicht böse sein, wenn ich auf diese Anfragen auch nie antworte. Aber auf jeden Fall, ganz herzlichen Dank dafür!

Und noch ein PS: Hab grad durch Zufall diesen schon etwas älteren Artikel entdeckt, aber er liest sich immer noch schön.

01 Februar 2014

Ein blauer Häkelpulli und hüpfende Hunde

Heute hatte ich endlich mal Gelegenheit meinen neuen blauen Häkelpulli auszuführen. Bei uns hier in den Bergen war strahlender Sonnenschein, unten an der Donau war das Wetter eher bescheiden. Und deshalb gleich die Hunde geschnappt und ein paar Fotos für Euch gemacht.



Die Fakten:
- in Spiralrunden gehäkelt mit Nadel 3,5mm für den oberen Teil, ab der Teilung für Körper und Ärmel mit Nadel 4mm weitergehäkelt
- Wolle von Lana Grossa, Cool Wool, insgesamt 12,5 Knäuel
- gehäkelt auf der Grundlage der Anleitung für den Cropped Cardigan
- Maschenanschlag für erste Runde (Halsausschnitt): 15-40-15-40 Maschen
- bis zur Teilung von Körper und Ärmeln insgesamt 25 Reihen Stäbchen gehäkelt


Die Vorteile:
- das Häkeln in Runden zieht sich zwar manchmal, aber macht gleichzeitig auch Spaß, weil man jederzeit anprobieren kann.....
- ....oder auch wieder mal auftrennen, ohne nachher 368 Maschen wieder sorgsam auf Stricknadeln auffädeln zu müssen
- und für die Ärmel hab ich öfter mal wieder ein wenig aufgetrennt, ich wollt sie nach unten hin schön schmal haben und mit Häkeln - kein Problem
Die Nachteile:
- gibt es eigentlich nicht. Ich dachte zuerst, dass durch die 12,5 Knäuel ein zu schweres Gewicht entsteht und dass das den Pulli recht ungemütlich machen würde. Ist aber überhaupt nicht der Fall, er trägt sich sehr angenehm und auch beim Waschen hat die Wolle gar nicht mal so arg gelabbert wie damals das gleich Garn bei meiner Wurm-Mütze.
Fazit:
- für mich ein rundum gelungener Häkelpulli, ich fühl mich sehr wohl darin, sowohl vom Schnitt her wie auch von der Garnqualität
- die Ärmel sind bewußt 3/4 Länge, nicht dass ihr denkt ich hätt da was übersehen
- das Schöne ist für mich auch, dass er einfach so von mir zusammengestoppelt wurde und dadurch ein richtiger Alltagspullover geworden ist, den ich sicher oft tragen werde. Stricke ich nämlich einen Pulli Masche für Masche nach Anleitung, mit richtiger Armkugel und kleiner Taillierung, dann bin ich nachher selber so von dem Ergebnis begeistert, dass ich das gute Stück sofort und für immer "schonen" muß, damit er nur ja seine Form und Farbe behält. Nichts soll den perfekten Anblick stören und so fristet er meist jahrelang ein Dasein im dunklen Schrank, auch wenn ich mich jedesmal wieder darüber freue wenn ich beim Öffnen desselben das zusammengelegte und mottengeschützte Teilchen sehe.

Anni und Lotti haben mir beim Fotografieren bereitwillig assistiert und wir bedanken uns ganz herzlich für Euer Interesse!