02 Dezember 2013

Haferkekse mal mit und mal ohne und eine neue Mütze

Zur Adventszeit gehört ja abends ein bißchen was zum Knabbern dazu, und da ich mit klassischen Weihnachtsplätzchen bisher kein rechtes Glück hatte, hab ich mich auf "Cookies" verlegt. Die machen riesig Spaß, sind ratzfatz gemacht und schmecken so gut, dass ich ständig am Nachbacken bin. Unser neuester Liebling sind die Haferkekse nach einem Rezept von Attic24 und schon der erste Versuch war erfolgreich. Ich hatte zwar weder Trockenobst noch Rosinen im Haus, dafür aber noch eine uralte angebrochene Packung soft brown sugar und grad dieser Zucker in Verbindung mit dem Honig (den wir als Imker ja reichlich haben) macht den besonderen karamelligen Geschmack aus. Da ich keine Mikrowelle habe, hab ich die Butter, den Zucker und Honig einfach bei kleiner Flamme am Ofen schmelzen lassen und es hat alles wunderbar geklappt.
Die zweite Ladung davon gab es dann mit getrockneten Cranberries, auch die Häufchen hab ich diesmal dicker gemacht, so hatte man mehr vom weichen Teig und die Beeren schmeckten richtig gut. Gebacken diesmal nur 10 Minuten statt vorherigen 12 - ohja, genauso werden sie jetzt fest übernommen und ich kann euch wirklich nur ans Herz legen, das Rezept auch mal zu probieren.

Gestrickt hab ich auch ein wenig, eine kleine Mütze aus Tweed-Resten.Es war Liebe auf den ersten Blick bei mir, als ich Pretty bei Kim Hargreaves gesehen habe, vor allem das kuschlige Garn hat es mir angetan und trägt wohl viel zum Charme dieses Mützchens bei. Nur leider hab ich keine solche Wolle und ich hab mir auch fest vorgenommen mal eine Zeit lang nichts Neues mehr dazuzukaufen. Also gab es erst mal einen langen Blick in meinen Vorrat und verschiedene einzelne Tweedwolle-Knäuel von Rowan gaben dann den Ausschlag.
Gestrickt hab ich sie durchgehend mit 3,5mm Nadeln, auch den Rand, würd ich beim nächsten Mal vielleicht mit 3er Nadeln machen. Er paßt zwar jetzt perfekt, aber Bündchen neigen ja ein wenig zum Leiern und kleinere Nadeln wären für´s Vieltragen vielleicht besser gewesen.
Da mir die Baskenmützen von KH bisher immer zu weit und reichlich waren, hab ich die Zunahme schon bei 151 Maschen beendet, sonst aber genau die Reihenanzahl eingehalten. Dadurch ist sie ein bißchen weiter, aber eben nicht so weit, dass sie in dickem Bausch in den Nacken hängt.
Für den Bommel hatte ich noch einen winzigen Rest von der Schalwolle und so passen die beiden auch wieder gut zusammen.
Alles in allem ist sie genau so geworden wie ich sie mir vorgestellt habe und ich mag sie richtig gern.

Und irgendwie passen Haferkekse und Tweedmützen ja auch zusammen - oder findet ihr nicht?


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