29 Dezember 2013

Farbe im Haus, ein alter Weihnachtsstern und der Versuch eines Häkelpullis

In der Adventszeit und natürlich auch Weihnachten mag ich es immer ganz traditionell: viel Rot, viel Grün, ein bißchen Gold und Glitter, viele Tannenzweige, Äpfel und Kiefernzapfen auf den Fensterbrettern, ein bißchen Moos dazu und natürlich überall kleine und große Kerzen.
Aber kaum sind die Feiertage vorbei, dann hab ich solch eine Sehnsucht nach anderen Farben, Gerüchen und Dekorationen. Heuer hab ich mir vorsorglich schon Mitte Dezember ein paar kleine Hyazinthen gekauft, leider nur ein Töpfchen davon. Denn jetzt hätt ich gern alle Fensterbretter im Haus voll damit, so schön ist ihre Farbe und mit dem milden Wetter draußen bringen sie schon ein wenig Frühlingslicht ins Haus.

Gut, ich hab auch noch meinen alten Weihnachtsstern und der macht auch viel Freude. Den hab ich letztes Weihnachten geschenkt bekommen und meist entsorgt man diese Pflanzen ja nach der Winterzeit in der Biotonne. Heuer hab ich aber mal das Übersommern probiert und wie es scheint, hat es gut geklappt. Zwar nicht mehr so üppig wie letztes Weihnachten, aber immerhin.
Tipps zum Übersommern: Alle Äste um gut 2/3 zurückschneiden und mit dem Feuerzeug kurz abflammen, damit die Pflanze nicht ausblutet. Dann an ein Nordfenster stellen und so gut wie nicht mehr beachten, ab und zu ein Schlückchen Wasser. Wenn dann die ersten Blättchen wieder kommen, etwas mehr gießen, ab Oktober dann wieder normal und auch ab und zu düngen. (Düngen hab ich meist vergessen, vielleicht ist er deshalb nicht mehr so prall und üppig) Und so steht einem gelungenen Auftritt beim nächsten Weihnachten nichts mehr im Wege.
Und da gestern die Geschäfte offen hatten, waren wir auch ein wenig stöbern und ich hab diese neue Zeitschrift entdeckt. Sie wird angepriesen als "das Magazin für Frauen, die das Leben anders sehen wollen". Allein dieser Satz wär ja eigentlich ein Grund, die Zeitschrift NICHT zu kaufen, aber ich hab´s dann doch getan, vor allem weil ein Artikel über Häkelblogs drin ist. Außerdem ein nettes Notizheft, Geschenkpapier und Aufkleber. Und heut früh hab ich sie auch schon mal ein bißchen angelesen und durchgeblättert, finde sie recht nett, mal wirklich ein wenig was anderes, ein Sammelsurium von Texten über Achtsamkeit, Liebesdingen (müßt ich jetzt nicht haben), den Augenblick genießen statt ihn für Facebook und Twitter festzuhalten, einer Ode an den Wasserkessel, über Frauen in den 20er Jahren in Paris und über das schon erwähnte Häkeln.
Doch, irgendwie ist das schon eine sehr nette Zeitschrift, von allem etwas und alles irgendwie zwar schon mal gelesen oder gehört, aber immer wieder interessant oder erinnerungswürdig. Am besten hat mir der Artikel über den Wasserkessel gefallen, da ich auch weder Mikrowelle noch Kitchen Aid besitze, auch keinen Milchaufschäumer, Wasserkocher und schon gar keine Kaffeemaschine. Alles noch richtig altmodisch von Hand gebrüht. Aber wie sagte schon Tim Mälzer mal in einer seiner Sendungen, es ginge doch nichts über einen guten einfachen Kaffee, mit der ganzen italienischen Plörre kann man ihn jagen. (Sinngemäß halt, nicht Wort für Wort, aber die i.Pl. hab ich noch fest im Gedächtnis)

Auf jeden Fall, wer mal in Flow reinschauen will, hier ist der Link dazu.


Es gibt auch noch einen Fortschritt bzgl. meines geplanten Häkelpullis. Ich hatte schon ein paar Strickmuster probiert, weil Häkeln doch nicht das Richtige schien, als mir plötzlich wieder der Cropped Cardigan eingefallen ist, den ich vor 5 Jahren gehäkelt habe. Und nach ein bißchen Rechnen und Probestücken, hab ich jetzt über die Feiertage doch schon etliche Reihen fertig, oder besser gesagt Runden, denn ich häkle jetzt alles in Spiralrunden sozusagen, damit man die Übergänge der einzelnen Reihen nicht sieht.
Der einzige Nachteil am Häkeln ist, dass man wahnsinnig viel Wolle verbraucht und dass der Pulli dadurch auch ein ganz schönes Gewicht haben wird. Aber bis jetzt macht das Arbeiten daran noch so viel Spaß, dass ich mich einfach nicht zum Auftrennen entscheiden kann. Vielleicht im nächsten Jahr.

Und in diesem Sinne nochmals einen guten und gelungenen Rutsch ins Neue Jahr, kommt alle gut rüber!









21 Dezember 2013

Fröhliche Weihnachten!

Am kürzesten Tag des Jahres möchte ich mich in die Weihnachtsferien verabschieden. Im Moment ist es hier sehr kalt und frostig, jede kleine Pfütze ist gefroren und jedes einzelne Blättchen von Raureif überzogen. Schön ist das, so winterlich und still und leise.

Ich wünsche allen, die hier lesen, ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und alle guten Gaben für´s Neue Jahr. Mögen Eure Wünsche, Hoffnungen und Träume sich 2014 erfüllen!

15 Dezember 2013

Diese grauen, nebligen Dezembertage

Grad heute hat eine Nachbarin zu mir gemeint, dass dieser ewige Nebel die letzten Wochen über ihr schon sehr auf´s Gemüt schlägt. Man kann nichts draußen machen, sitzt immer nur im Haus rum und die Decke fällt einem auf den Kopf. Und ich - ich mußte zugeben, dass es zur Zeit nichts Schöneres für mich gibt als wieder so einen grauen, tristen, nebeligen Tag. Denn nach einem langen Spaziergang mit den Hunden morgens im Wald kann ich mir nichts Schöneres vorstellen, als es mir dann in der warmen kuschligen Küche gemütlich zu machen. Da könnte ich ganze Wochen verbringen, da macht es mir sogar Spaß riesige Berge von Geschirr zu spülen. Das Radio läuft, die Hunde schlafen friedlich und satt hinter mir auf ihren alten Decken, der Wasserkessel summt und ich gönn mir immer wieder eine kleine Pause mit Kaffee und Leckereien.

Denn jetzt hab ich so richtig Zeit und Lust, die letzten Bilder in mein Weihnachtsheft einzukleben, ich blättere in alten Zeitschriften und Gartenbüchern, ich schreib Weihnachtskarten oder telefoniere ausführlich mit einem lieben Menschen, ich hol mir sogar das Bügelbrett runter und lauf zehnmal die Treppe auf und ab für die Wäsche, das Bügeleisen, Verlängerungskabel und Wassertank, um ja nicht woanders die nächsten Stunden verbringen zu müssen. Ja, ich mach mich sogar an den großen Berg Flicksachen, stopf da ein Loch in den Socken, nähe fehlende Knöpfe wieder an und versuch mich sogar am Einsetzen eines neuen Reißverschlusses. Jetzt hab ich alle Zeit der Welt dafür, schön eines nach dem anderen.

Gebacken hab ich auch immer wieder, es gibt an solchen Tagen wohl nichts Netteres, als einen Kuchen im Ofen, der langsam braun wird und seinen guten Duft verströmt. Ausprobiert hab ich den Bananenkuchen von Annabel Langbein, das war für uns aber leider nicht so der Hit. Er war zwar saftig und das Backen selber hat Spaß gemacht, aber gebackene Bananen waren überhaupt nicht unser Geschmack. Ich könnte Bananen zwar pfundweise essen, aber wie ich gemerkt habe, nur roh und am liebsten einfach so aus der Schale. Aber wer Bananenkuchen mag, für den ist das sicher ein tolles Rezept.
Dafür war der Spekulatius-Nougat-Marzipan-Guglhupf ein absoluter Gewinner. Ich hab ihn zu einer Adventsfeier mit Freunden mitgebracht und alle wollten das Rezept. Er ist saftig, das Marzipan schmeckt darin himmlisch, die Spekulatius lassen Weihnachtsgefühle aufkommen und man ist zwar schon pappsatt, aber ein kleines Stückchen davon geht schon noch. (Meine Änderungen am Rezept: den Rum weggelassen, da keinen zuhause - statt Orangeat einen Apfel kleingeschnitten, denn Orangeat, Zitronat und Rosinen sind mir schon immer ein Greuel, aber Apfel hat auch wunderbar gepaßt) Auf jeden Fall, das wird jetzt unser Weihnachtsklassikkuchen. (Vielen Dank, liebe Gisela, DANKE für den Link zu diesem tollen leckeren Rezept!!!)

Ja, und dann probier ich auch grad rum mit einem Häkelpulli. Ich hab schon seit Jahren herrliche hellblaue Wolle von LanaGrossa in meinem Vorrat und wollte mir davon immer ein Jäckchen stricken. Die Erfahrung mit meiner Wurm-Mütze hat aber gezeigt, dass diese Wolle leider nach der Wäsche ziemlich arg leiert und ich hab mir gedacht, gehäkelt hält er vielleicht besser die Form als gestrickt. Und natürlich häkle ich nicht gleich los, sondern mach mir viele Gedanken wegen den Maschen - Stäbchen oder feste -, dem Schnitt - in Runden gehäkelt oder Einzelteile-, den Nähten - wie bekomm ich bei Stäbchen eine schöne Naht hin-, usw. usw. Manchmal geh ich mir selber auf die Nerven mit meinen Grübeleien, statt einfach mal anzufangen, mach ich eine Maschenprobe nach der anderen, plane und kritzle und schreibe, nur, um es am nächsten Tag wieder vollkommen anders zu planen. Aber jetzt ist ja noch eine Weile Winter, die nebligen Tage werden uns hier noch länger erhalten bleiben, und ich kann noch viele viele Stunden in meiner Küche sitzen und mir alles nochmal und nochmal durch den Kopf gehen lassen. Macht ja irgendwie auch wieder Spaß.

Ich wünsch Euch noch einen schönen, gemütlichen Adventabend und eine gute, erfolgreiche letzte Woche vor dem wichtigen Tag!

02 Dezember 2013

Haferkekse mal mit und mal ohne und eine neue Mütze

Zur Adventszeit gehört ja abends ein bißchen was zum Knabbern dazu, und da ich mit klassischen Weihnachtsplätzchen bisher kein rechtes Glück hatte, hab ich mich auf "Cookies" verlegt. Die machen riesig Spaß, sind ratzfatz gemacht und schmecken so gut, dass ich ständig am Nachbacken bin. Unser neuester Liebling sind die Haferkekse nach einem Rezept von Attic24 und schon der erste Versuch war erfolgreich. Ich hatte zwar weder Trockenobst noch Rosinen im Haus, dafür aber noch eine uralte angebrochene Packung soft brown sugar und grad dieser Zucker in Verbindung mit dem Honig (den wir als Imker ja reichlich haben) macht den besonderen karamelligen Geschmack aus. Da ich keine Mikrowelle habe, hab ich die Butter, den Zucker und Honig einfach bei kleiner Flamme am Ofen schmelzen lassen und es hat alles wunderbar geklappt.
Die zweite Ladung davon gab es dann mit getrockneten Cranberries, auch die Häufchen hab ich diesmal dicker gemacht, so hatte man mehr vom weichen Teig und die Beeren schmeckten richtig gut. Gebacken diesmal nur 10 Minuten statt vorherigen 12 - ohja, genauso werden sie jetzt fest übernommen und ich kann euch wirklich nur ans Herz legen, das Rezept auch mal zu probieren.

Gestrickt hab ich auch ein wenig, eine kleine Mütze aus Tweed-Resten.Es war Liebe auf den ersten Blick bei mir, als ich Pretty bei Kim Hargreaves gesehen habe, vor allem das kuschlige Garn hat es mir angetan und trägt wohl viel zum Charme dieses Mützchens bei. Nur leider hab ich keine solche Wolle und ich hab mir auch fest vorgenommen mal eine Zeit lang nichts Neues mehr dazuzukaufen. Also gab es erst mal einen langen Blick in meinen Vorrat und verschiedene einzelne Tweedwolle-Knäuel von Rowan gaben dann den Ausschlag.
Gestrickt hab ich sie durchgehend mit 3,5mm Nadeln, auch den Rand, würd ich beim nächsten Mal vielleicht mit 3er Nadeln machen. Er paßt zwar jetzt perfekt, aber Bündchen neigen ja ein wenig zum Leiern und kleinere Nadeln wären für´s Vieltragen vielleicht besser gewesen.
Da mir die Baskenmützen von KH bisher immer zu weit und reichlich waren, hab ich die Zunahme schon bei 151 Maschen beendet, sonst aber genau die Reihenanzahl eingehalten. Dadurch ist sie ein bißchen weiter, aber eben nicht so weit, dass sie in dickem Bausch in den Nacken hängt.
Für den Bommel hatte ich noch einen winzigen Rest von der Schalwolle und so passen die beiden auch wieder gut zusammen.
Alles in allem ist sie genau so geworden wie ich sie mir vorgestellt habe und ich mag sie richtig gern.

Und irgendwie passen Haferkekse und Tweedmützen ja auch zusammen - oder findet ihr nicht?


26 November 2013

Modische Maschen

Die letzten Woche hab ich immer wieder zwischendurch meine Stapel von ausgedruckten Kochrezepten ausgemistet, geordnet, in Hefte eingeklebt und ausprobiert. Irgendwie scheint es, als ginge es mir mit Kochrezepten genauso wie mit meinem Strick- und Häkelausdrucken - ich bräuchte Jahrzehnte um wirklich alles nachzukochen/nachzustricken was sich bei mir im Laufe eines Jahres da so ansammelt.
Und mitten in einem Stapel find ich doch auch ein altes Strickheft vom Flohmarkt letzten Sommer ergattert, "Modische Maschen" aus dem Jahr 1963.
Konnte mich an das Heft schon gar nicht mehr erinnern, aber jetzt beim Durchblättern stell ich so für mich fest, dass die Pullover alle heute noch absolut tragbar sind, selbst 50 Jahre später. Es gibt viele Sommertops für den Strand, wärmere Pullover und Jacken für den Spaziergang im Urlaub und für kühlere Abende, einige Anleitungen wie den blauen V-Pulli "für die Stärkere".............

..........und das gemusterte Jäckchen oben im Bild erinnert mich sehr an Honor, eine ähnlich gemusterte und geschnittene Jacke aus dem neuen Kim Hargreaves Buch "Smoulder".


Was mich bei den Anleitungen fasziniert ist, dass bei manchen Oberteilen sogar Abnäher eingearbeitet werden, sowas hab ich bei Stricksachen noch nie gesehen, macht aber sicher eine schöne Figur. Ansonsten sind die Anleitungen eher kurz und knapp, grad noch dass die Anzahl der Maschen für den Anschlag angegeben wird, ansonsten muss man sich erst einen Schnitt machen und genau nach diesem arbeiten. Wie sind wir doch jetzt verwöhnt mit all den ausführlichen und genauen Anleitungen.
Aber ansonsten ist es ein richtig schönes inspirierendes Heft, manche Oberteile haben mich stark an Designs von Rowan erinnert, ein guter Grund also demnächst mal wieder all meine alten Rowanhefte durchzustöbern.

Wer sich auch für alte Handarbeitszeitschriften interessiert: Auf Dawanda hab ich zwei Lädchen entdeckt, die genau diese Hefte verkaufen - Modehefte King und Zuzsa Style.

17 November 2013

Kein Schnee, ein kleiner Dreckspatz und mein Lieblingsfilm





Statt dem angekündigten Schnee heute hatten wir noch relativ nettes Novemberwetter, bitterkalt zwar, aber licht und hell und gut eingepackt konnten wir im Garten noch ein bißchen was tun.


Das Komische an einem Garten ist ja, dass man eigentlich denkt - jetzt hab ich alles erledigt, jetzt ist alles gut für den Winter vorbereitet. Und kaum kommt der nächste Tag, da sieht man da noch eine Staude zum Schneiden und dort noch ein paar Blätter zum Rechen, 3 Äpfel liegen auch noch im feuchten Gras und wenn man schon mal dabei ist, kann man doch gleich mal die Hortensien noch fester hochbinden. Und dann wäre wirklich alles erledigt für dieses Jahr - wenn man im Keller nicht noch ein paar vergessene Blumenzwiebeln findet und sie (nur mal so zum Ausprobieren) gleich mal in die jetzt leeren Blumenkästen setzt.
Immer mit dabei sind natürlich auch Anni und Lotti, wobei wir oft kaum glauben können, dass das wirklich Mutter und Tochter sind. Während Anni immer sauber und adrett aussieht, hat Lotti ein besonderes Talent, nach kürzester Zeit von oben bis unten voller Erde und grüner Grasflecken zu sein. Und die vielen Freudenbächlein - nur gut, dass wir die Teppiche vorsorglich immer noch weggeräumt haben.



Und nächsten Samstag gibt es einen ganz ganz ganz wichtigen Termin, bitte alle gleich mal dick im Kalender anstreichen: da kommt nämlich mein absoluter Lieblingsfilm auf Bayern 3 - die ZÜRCHER VERLOBUNG!
Ah, wie ich diesen Film liebe, ich hab ihn bestimmt schon hundert Mal gesehen und kann die Texte schon mitsprechen. Das Buch mag ich auch, aber es geht doch nichts über einen geistreichen, lustigen und humorvollen alten Film und ein bißchen nebenbei Häkeln oder Stricken an einem Samstagabend. Ich freu mich so, denn "live" ist doch gleich nochmal schöner als DVD.

Habt eine schöne Woche!

08 November 2013

Schal is' fertig

Grad richtig zum angekündigten Schnee für Sonntag, ist mein neuer Häkelschal fertig geworden. Kuschlig weich, mollig warm und mit wunderbar einfachem Häkelmuster schnell abends beim Fernsehen gemacht. Genau das Richtige, wenn man sich nicht besonders konzentrieren kann oder will und trotzdem was möchte, das ein bißchen "nach mehr" aussieht.

Wolle: Lamana, Piura 1 Knäuel,  Cusi 2 Knäuel - Fäden immer je doppelt verhäkelt. Diese Menge hat grad gereicht, dass ich den Schal zweimal um den Hals wickeln kann und noch einen Knoten reinbekomme. Wer längere und üppigere Schals bevorzugt, sollte doch lieber je ein Knäuel mehr nehmen.

Muster: Seilmuster aus dem Buch Enzyklopädie Häkeln. (Das gab es vor ein paar Jahren vom Wühltisch für 5 Euro, kann selber gar nicht glauben, was das jetzt kosten soll!)
Auf jeden Fall, mein Schal ist über 51 Maschen gehäkelt, jeweils ein Faden Piura und ein Faden Cusi, Häkelnadel 6mm.

Fertige Größe: 28cm x 1,48 m

Und schon bin ich bereit für die nächsten Dinge, hab in meiner Restekiste gekramt und ein bißchen was gefunden und werd es heut abend mal probieren. Mit mehreren Farben stricken ist ja nicht so meine Vorliebe oder besser gesagt, ich kann es einfach nicht. Aber probieren möchte ich es jetzt mal.
Und was soll es werden? Hier schon mal ein kleiner Tipp.

Habt ein schönes Wochenende!

04 November 2013

Bin wieder da

Die Zeit der Welpen liegt schon wieder eine gefühlte Ewigkeit her, wir hatten einen herrlichen, anstrengenden, lustigen und wunderschönen Sommer mit 7 kleinen Hunden, die das Haus und den Garten auf den Kopf gestellt haben.Wir möchten keinen einzigen Tag dieser Monate missen.
Jetzt ist teilweise Ruhe eingekehrt hier bei uns, aber mit 2 Hunden ist alles doch ein wenig anders. Und so bereichern meine Tage jetzt eine manchmal genervte Mutterhündin und ein kleines Dummerle, das einen ganz schönen Dickkopf hat.
Aber zwischen Erziehung, Streitereien schlichten, Gartenarbeit und Hausputz, hab ich auch wieder Zeit und vor allem viel Lust, es mir abends mit einer Handarbeit im kuschligen Sessel gemütlich zu machen. Ein Schal soll es werden, in einem herrlichen Maisgelb, eine Farbe die mir seit einiger Zeit unglaublich gut gefällt, auch wenn sie mir wahrscheinlich überhaupt nicht steht.
Die Wolle ist von Lamana, eine Firma die ich bisher noch nicht kannte und auf unserer Deutschlandtour im Oktober in einem kleinen Wollladen in Lüneburg entdeckt habe. Je eine Knäuel Piura und einmal Cusi, herrlich flauschig und weich, dazu noch ein ganz einfches Häkelmuster mit dicken Nadeln. Und wenn die Temperaturen weiter so fallen, kann ich ihn in nicht allzu ferner Zeit sicher gut brauchen.

Ich freu mich richtig, wieder hier zu sein und ich freu mich jetzt auch schon auf den Winter, wenn wieder noch mehr Zeit zum Häkeln und Stricken sein wird. Mein Kopf ist wieder randvoll mit neuen Ideen.


11 Mai 2013

Babypause

Entschuldigt bitte die lange Stille hier, aber bei uns wird die letzten Wochen weder besonders viel gehandarbeitet, noch gegärtnert oder sonst etwas "kreatives" gemacht, alles konzentriert sich nur auf Annis zukünftige Welpen. Es wird viel telefoniert, viel gefragt, viel in dicken Zuchtbüchern gelesen und so langsam bereiten wir uns auf die Geburt Ende Mai - Anfang Juni vor. Und dann, wenn hoffentlich alle gesund und munter sind, tummeln 10 Wochen lang kleine Kromis bei uns im Haus und Garten rum. Deshalb wird´s wohl hier im Blog auch nichts mehr vor dem Herbst.
Wer mitschauen will, Anni hat eine eigene Internetseite. Wünscht Ihr bitte viel Glück, wir drücken ihr und ihren Babies schon mal ganz fest die Daumen. Danke und bis später wieder!

06 Februar 2013

Wintermonate

Gehäkelt: ein Kissen für die Küche und dabei das Geheimnis des Kreises entdeckt - es muss immer die gleiche Anzahl von Zunahmen sein, egal ob in der 2., 10. oder 43. Runde. Immer 6 Maschen, so wird der Kreis schön flach.
Gesehen: Martin Rütter mit neuem Programm. Viel gelacht, vor allem über uns Hundehalter. Manche Themen hätten aber ausführlicher besprochen werden können, wie Hundebegegnungen oder Beziehung statt Erziehung. Auf jeden Fall ein schöner Abend.
Geschmökert: Herrliche Gartenbücher aus der Bücherei.
Besonders schön: Evi Pelzer, Landgärten. Darin auch mein absoluter Lieblingsgarten, den ich mal vor zwei Jahren beim Tag der Offenen Gartentür besuchen durfte.
Besonders lehrreich und interessant: Natürlich Heike. So lebe ich mein Gartenjahr und Anja Maubach, Garten ist Leidenschaft!
Gelesen: Alle alten Miss Read Bücher und neu für mich auch 2 Bände über Trush Green, die restlichen darüber stehen jetzt ganz oben auf meiner Wunschliste. Warum werden so schöne Wohlführomane eigentlich nicht mehr neu aufgelegt?
Gekauft: Jetzt gibt es sie wieder, Tulpen in allen möglichen Farben. Ich mag am liebsten die roten, passend zum Tulpenkrug und gönn mir jede Woche einen neuen dicken Strauß. Vorfreude auf den Frühling.
Gefreut: Die riesigen Blüten meiner "übersommerten" Amaryllis. Voller Hoffnung im Dezember neu eingetopft, nicht dran geglaubt und dann doch dem kleinen grünen Zweig beim Wachsen zuschauen dürfen und jetzt steht sie da, ganz groß und rot und in voller Pracht. Freude pur.
Gestrickt: Neue Socken da die alten alle Löcher haben. Aus Tweedwolle in Blau, Grau und Anthrazit.
Und aus einem Wollrest Rowan Cocoon den Burberry Inspired Cowl, schlecht zu fotografieren aber teuflisch schick an meinem Hals. Und super leicht zum Stricken.
Getragen: Die alte blaue Keilhose meiner Mama und dazu einen dicken Pulli aus RYC Alpaca Soft. Nach meinem ganz eigenen Uralt-Schnitt, weit und kurz und ganz gerade. Very vintage und wie ich hoffe, auch ein wenig Audrey Hepburn. Fehlt nur noch die große Sonnenbrille und das getupfte Kopftuch.

Gefeiert: Zwei Geburtstagskinder im Januar
Genossen: Lieber Besuch aus dem Ruhrpott
Geglaubt: Dass der Frühling nicht mehr weit ist, als der Schnee schon ganz verschwunden war