26 November 2011

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

Hatte eine etwas hektische Woche, aber jetzt ist Ruhe eingekehrt und alles für morgen vorbereitet. Das Dekorieren heut nachmittag hat richtig Spaß gemacht, der Duft von "Winterglück" zieht durchs Haus, eine Kerze in der Küche brennt schon mal und ich wünsch Euch allen einen schönen, gemütlichen 1. Adventsonntag!

I had a busy week, but now calm is upon us again. I so much enjoyed to prepare everything for tomorrow, to decorate the home, lit up a candle and use aromatic oil with the lovely name "winterhappiness". I am wishing you a relaxed and snuggly 1. Advent sunday!

16 November 2011

Bitterkalt

Nachdem die Nächte hier schon recht ungemütlich sind, hab ich mich gestern entschlossen die restlichen Topfpflanzen in den Keller zu räumen.

Since the last nights here have been really cold, I have decided to bring the remaining potted plants now in our cellar for their winter quarter only yesterday.
Daß das eine ziemlich gute Idee war hab ich dann heut morgen gemerkt. Alles weiß, aber nicht voll Schnee sondern voll Reif, eine verzauberte Winterlandschaft.

It was such a brilliant idea I had to tell myself, because this morning everything was white outside. Not covered with snow, as you might think now, no, covered in beautiful white frost.
Sieht das nicht schön aus? Auf meinem Weg ins Dorf fahr ich durch den Wald und dank der vielen Kurven fahr ich sowieso so langsam, daß ich nebenbei noch die Landschaft bewundern kann.

Isn´t this charming? That´s my way to our little village and with lots of bends I am driving very slowly and carefully and could enjoy the winter landscape by this way, too.
Im Dorf war es ganz ruhig und still, als wenn das Leben zum Erliegen gekommen wäre. Ist euch schon mal aufgefallen, daß das an solchen frostigen nebligen Tagen immer so ist? Keiner geht zum Einkaufen, keiner führt den Hund Gassi. Wo sind die Menschen nur alle plötzlich. Sonst begegne ich hier ständig anderen Hunden mit ihren Menschen, Hausfrauen tragen die vollgepackten Einkaufskörbe heim, Autos sind unterwegs und heute - nichts und niemand. Ich mag solche Tage schrecklich gern. Wir parken das Auto immer an der gleichen Stelle, gehen eine kleine Runde um den Dorfanger und dann mach ich meine Lebensmitteleinkäufe. Über den Fußballplatz geht´s wieder zum Auto zurück und dank dicker Jacke, Mütze und Handschuhen ist es erträglich, auch wenn das Thermometer heut minus 3 Grad anzeigt.

In the village it was completely quiet and deserted. I always again wonder during those frosty foggy days where all the people left. Usually I meet other people walking their dogs, women who carry home heavy baskets full of food and bread, but today no one but Anni and me. We are always again making the same rounds there. A little walk around the village green, then buying our food and finally, after crossing the football field we are back where we left our car. It´s bitterly cold but with a thick coat, hat and gloves it´s fine, although we already have minus 3 degrees.
Aber ehrlich gesagt und ganz unter uns: Hätte ich nicht einen Hund und müßte also heut nochmal raus, ich würd es mir heute zuhause gemütlich machen, von drinnen die wunderbare Winterlandschaft bewundern und meinen Platz neben dem Ofen sicher nicht mehr verlassen.

But frankly said: if I wouldn´t own a dog and therefore had to have an afternoon walk, too, I surely wouldn´t leave home today, I would happily enjoy being IN my home only, admire the pretty landscape from a comfy chair and surely wouldn´t be far away from a lovely warm ofen.

09 November 2011

Unsere Lebensmittel


Normalerweise versuche ich meinen Blog "sorgenfrei" zu halten. Ich schreib übers Handarbeiten, über den Garten und Anni, über schöne Dinge zum Ansehen und Freuen, lauter nette Themen halt. Kürzlich hab ich aber einen Artikel in der Zeitschrift Bioboom gelesen der mich sehr beschäftigt und darüber würd ich gern hier im Blog schreiben.
Habt Ihr gewußt, daß ca. 21% der von uns gekauften Lebensmittel im Müll landen? Daß jeder Bürger hier im Land ungefähr 80kg Lebensmittel wegwirft - pro Jahr! Manche von Euch wird jetzt sicher denken, daß das alles reiner Unfug ist, daß sowas vielleicht bei anderen vorkommt, bei denen die an der Supermarktkasse mit hochgetürmten Einkaufswagen stehen, die bei jedem einzelnen Feiertag einkaufen als gäb es danach nie wieder was, bei denen die sich sowieso nur von Fertiggerichten und Knabberzeug ernähren. Genauso hab ich auch gedacht. Aber dann sind mir ein paar erschreckende Wahrheiten bewußt geworden.

Normalerweise geh ich mit Einkaufsliste meine Lebensmittel besorgen. Da ich selten in die Stadt komme und für mehrere Tage im voraus planen muß macht das auch Sinn. Und natürlich hupft dann auch die eine oder andere Leckerei in den Korb, irgendwas was nicht auf dem Zettel stand. Ich kauf auch immer wieder mal eine Dose, weil es praktisch ist, weil es schnell geht und weil es einfach schön ist, immer was für Tage an denen ich überhaupt keine Lust zu kochen habe, daheim zu haben.
Aber leider kommt es auch vor, daß wir am Samstagnachmittag, nach einem langen Spaziergang mit Hund, noch schnell in einen dieser riesigen Verbrauchermärkte auf der grünen Wiese fahren, die ja dank unseren Öffnungszeiten bis in den späten Abend noch offen haben. Früher hat man ein paar Nägel oder Schrauben, alle möglichen Zeitschriften, Filzstifte oder einfach nur eine neue Plastikschüssel in kleinen Geschäften in der Stadtmitte bekommen. Heut aber reihen sich da nur noch die Modeläden aneinander und für jede andere Kleinigkeit muß man also in diese Verbrauchermärkte. Und natürlich landen wir dort dann auch in der Lebensmittelabteilung und natürlich haben wir auch Hunger und könnten grad alles wegfuttern und alles lacht uns an. Und so kaufen wir manche Dinge, die dann nie gegessen werden, die uns nur dort verlockt haben und daheim schon gar nicht mehr so lecker aussehen weil ja sowieso gleich Abendessen gekocht wird. Manchmal gibt es in diesem Märkten ja auch Kostproben von neuen Produkten, so wie bei der Spaghettisoße. Wir haben sie dort probiert, es hat uns geschmeckt, und natürlich mußten wir ein Gläschen mit heim nehmen. Das war vor 2 Jahren. Seitdem steht sie im Regal und obwohl ich sie immer wieder in die Hand nehme hab ich nie Lust drauf sie zu essen. So geht es auch einem Glas Paprika, einem Selleriesalat und diversen anderen Dingen. Irgendwann hatte ich mal Lust drauf, hab es aber nie gekocht und so alle 2 Jahre trage ich dann mit rabenschwarzem Gewissen eine Tüte voll ungeöffneter Konserven zur Mülltonne.
Oder das Kochen aus all den neuen schönen Kochbüchern. Ach, wie verlockend sind doch die Fotos und obwohl ich meistens immer und immer wieder die gleichen Gerichte auf den Tisch bringe, hab ich ab und zu Lust mal was Neues auszuprobieren. Dazu brauch ich einen Teelöffel Senfkörner, etwas Sambal Olek, 100 g feinstes Polentamehl und eine Messerspitze gemahlenen Koreander. Leider schmeckt das dann alles doch nicht so gut oder zumindest nicht so toll, daß man ein paar Wochen später nochmal Lust drauf hätte. All die Zutaten brauch ich für meine übliche Hausmannskost nie und so stauben all die angebrochenen Packungen Monate vor sich hin um irgendwann ranzig zu riechen oder muffig und auch in der Tonne zu landen. Genauso die angepriesenen Schmankerl wie Olivenöl mit Zitronengeschmack, sündteures steirisches Nußöl, neue Joghurtkreationen mit exotischen Zutaten, Senf mit Sanddorn und steinharte Mandelplätzchen zum Likör den wir sowieso nicht trinken. Alles mal geschenkt bekommen oder selbstgekauft und nach dem ersten Bissen oder Schluck so gar nicht unser Geschmack.

Die Äpfel auf dem Foto sind aus unserem eigenen Garten. Sie sind überhaupt nicht schön und appetitlich, sie sind winzig oder auch riesig, sie haben Schorfstellen und Narben und trotzdem essen wir sie mit höchstem Genuß und sie sind für uns sagenhaft lecker. Habt ihr gewußt, daß es in England eine Farm gibt die eine große Supermarktkette beliefert und die Karotten über ein Band mit photografischen Sensoren laufen läßt, damit all die gleiche Größe und Farbe haben? Was nicht in die Norm paßt wird ausgemustert. Jetzt bin ich ja eigentlich eine große Gegenerin all dieser Gleichmacherei, all diese Normen und Vorgaben behagen mir überhaupt nicht. Aber ganz ehrlich wenn ich schon für Gemüse und Obst bezahle, dann möcht ich auch einwandfreie Ware haben. In dem Artikel wird dazu aufgerufen, auch mal Äpfel mit Druckstellen, Bananen mit braunen Flecken und unförmige Kartoffeln zu kaufen. Gegen die Kartoffeln hab ich ja nichts, aber wer mir bei uns am Markt zum zweitenmal eine matschige Tomate mit in die Tüte legt, ja ganz ehrlich, bei dem werd ich nicht mehr kaufen.
Es macht mir daheim auch überhaupt nichts aus einen Joghurt zu essen, dessen Haltbarkeitsdatum schon weit überschritten ist. Ich mach ihn auf, ich schau ihn mir an, ich koste und wenn alles noch paßt dann wird er eben gegessen. Aber ihn im Lebensmittelgeschäft noch zu kaufen, zum Sonderpreis, das möcht ich dann auch nicht. Dabei weiß ich doch ganz genau, daß er trotzdem noch nicht schlecht ist, daß man ihn immer noch genießen kann. Aber leider gehör ich halt auch zu den Menschen, die immer nach ganz hinten ins Regal greifen um ein möglichst laaaanges MDH zu haben.
Wir sind über die letzten Jahrzehnte darauf getrimmt worden, mit allen Resourcen sparsam umzugehen. Nur nicht mit unseren Lebensmitteln. Wir sparen Wasser bei jeder Clospülung, wir bauen Niedrigenergiehäuser und trennen sorgfältigst unseren Müll. Wir verzichten auf Chemiebomben zum Putzen um unsere Abwässer rein zu halten und drehen auch im Winter die Heizung runter um nicht so viel Öl/Pellets/Gas zu verschwenden. Ein Sternekoch in diesem Artikel sagt, daß was nichts kostet, auch nichts wert ist, seine Angestellten gehen mit einer Drachenfrucht für 7 Euro aus dem Bioladen sorgfältiger um als der normale Verbraucher mit der gleichen Frucht aus dem Supermarkt für 1,50 Euro. Das mag schon wahr sein, aber dafür muß man sich den Bioladen erst mal leisten können. Ich kann es nicht, aber ich möchte trotzdem in Zukunft nochmal mehr auf meine Einkäufe achten. Ich möchte sorgfältiger mit Lebensmitteln umgehen, noch mehr planen und vor allem beim Besuch der großen Märkte nur gerade soviel Geld bei mir haben wie ich für die Nägel oder Zeitschrift ausgeben werd müssen. Und vielleicht noch ein Täfelchen Schokolade, aber die wird ja auch wirklich gegessen. Ich werd jetzt sicherlich keine Mülltaucher werden, aber ich muß an meine Kindheit denken, als es wirklich noch eine Sünde war Essen wegzuwerfen, als man auch mal was aufessen mußte das nicht so gut schmeckt. In meiner Kindheit gab es noch ganz selbstverständlich 'Restlessen', da hatte jeder was anderes auf dem Teller, alles Reste der vergangenen Tage und es hat mir immer Spaß gemacht dann durcheinander zu essen. Ich koch ja auch manchmal zu viel und sorgfältig pack ich dann alle Reste in den Kühlschrank, aber leider leider paßt es dann oft doch nicht und wenn sich keiner erbarmt, dann kommt der letzte halbe Knödel oder die Bratenscheibe halt doch in die Biotonne. In Zukunft denk ich lieber nochmal darüber nach und ändere den Speiseplan. Mir selbst versprochen.
Wer sich für das Thema interessiert:
Die Seite zum Film von Valenthin Thurn mit Texten zum Thema und einer Reste-Rezeptseite und eine Seite der Mülltaucher.

Please excuse, that I am writing in German only again. I wrote about an article which I read recently, it was about our daily food wasting and there are too many words included which I don´t know in english. But if you are interested in this theme, then there is a site with a blog in England, too, please have a look at Love food hate waste. Thank you for your understanding.

01 November 2011

Herrlich!

Freu mich grad ganz schrecklich, denn wie es aussieht kann ich ab sofort wieder kommentieren. Hab vor kurzem gelesen, wenn das eben nicht mehr klappt, dann soll man den Browser wechseln und Mozilla oder Opera nehmen. Und das hab ich grad gemacht bekommen und - es funktioniert!!!! Also, wer wie ich Probleme hat kommentieren zu können, bitte unbedingt ausprobieren, ist so schön wenn man wieder 'richtig' mit dabei ist. PS: Jetzt muß ich nur noch irgendwie versuchen auch meinen Pin it button wieder zu installieren, das hat schon beim letzten Mal ewig gedauert, bin gespannt ob ich es nochmal schaffe.

I am awfully happy at the moment, it seems that from now on it is possible for me again to comment on blogs. Just recently I read that if you can´t comment you shall try to change your Browser and switch to Mozilla or Opera. Dear husband switched for me and I tried and SUCCESS, I left a comment on a dear blog just a minute ago. So, if you have problems to comment, too, then please give it a try and switch and you surely will be happy as I am right now. PS: Now I will try to install my pin it button again, ohmy, it took such a lot of thinking and trying the last time, I wonder whether I will manage it once more.