20 Juni 2007

Antworten

First some words to my english speaking readers and my apologize for writing this post again in German. I want to thank you so very very much for having used a translator with my last post. It was such an extremely big pleasure for me that you´ve even left comments. Thank you so very very much. You´ve got the gist very well, it seems that everywhere in the world are now used and misused the same 'modern' words. Which is a shame on one side, but at the other side I see that we also share the same kind of humour. And sometimes it´s most relaxing to laugh about ourselves. I am writing this post in German again, because I want to reply to some misunderstandings with German readers. Some thought I deny that there is sometimes real stress, and some commented that self-realization is only used by older women, younger ones don´t use it. I absolutely know that there are a lot of situations which are causing stress, about the older women I am not sure - is this true, don´t younger women use this word? So please take my excuse for writing again in German only. Since 2 weeks I am back to work and I still have to get used to the new rhythm of my days. Until now I haven´t found time enough to read blogs, reply to comments directly, or to knit a simple row. But now it is getting better and better, and I hope soon I will be in a good balance between work, house and garden and blogging again. The cherrie jam was the only thing I 'made' during a whole fortnight, so again I fear there will be no finished Marigold to show you soon. But I am happy to have some spare time in the evening to read your blogs and enjoy the things you are making. Have a good time, we speak again soon on your blogs!



Seit 2 Wochen arbeite ich wieder, und ich hatte vollkommen vergessen, wie wenig Zeit einem da für die schönen Dinge des Lebens bleibt. Ich bin wieder die Erste, die morgens das Haus verläßt und abends die Letzte die heimkommt. Ganz ganz langsam gewöhn ich mich an diesen neuen Rhythmus und zum Glück handelt es sich ja nur um ein paar Monate. Was mich aber wirklich betrübt ist, daß ich euch bisher nicht auf die vielen schönen Kommentare zum letzten Beitrag danken konnte. Was ich besonders mochte war, daß so viele neue Gedanken miteingeflossen sind und daß so viele von euch ein bißchen von sich selbst erzählt haben, das fand ich so schön. Ich wollte ja eigentlich jeder von euch persönlich schreiben, aber bei einigen geht es nicht weil ich keine email Adresse habe, und vor allem weil ich bis jetzt einfach nicht die Zeit dafür gefunden habe. Und das tut mir schrecklich und furchtbar leid. Deshalb hier ein dickes, von Herzen kommendes Dankeschön an euch! Ich liebe es, wenn jemand den gleichen Sinn für Humor hat, wenn er auch zwischen den Zeilen versteht und die Gedanken weiterspinnt. Ein paar Mißverständnisse gabs auch und die möchte ich gleich hier bereinigen (oder vielleicht auch für neue sorgen, je nachdem).


Streß: Natürlich weiß ich, daß es wirklichen Streß gibt. Da hab ich mich anscheinend ungeschickt ausgedrückt, denn mir ging es um den ständigen Gebrauch und Mißbrauch des Wortes. Ist euch schon mal aufgefallen, daß man dieses Wort kaum oder sehr sehr selten von Menschen hört, die wirklich unter Streß stehen und damit leben? Meistens benutzen es doch diejenigen, die damit zeigen wollen wie toll, wichtig, beschäftigt, aktiv und unentbehrlich sie sind, und das find ich einfach albern.
Selbstverwirklichung: Ein paar haben gemeint, das sei ein Wort, das nur von älteren, vom Leben enttäuschten Frauen benutzt wird. Ist das wirklich so? Also ich weiß nicht, die letzte, die es mir gegenüber erwähnt hat war so um die Dreißig. Ist das jetzt jung oder alt oder irgendwo dazwischen? War sie unzufrieden mit ihrem Leben, war sie frustriert? Ich habe wirklich keine Ahnung, aber ich finde das Wort so lächerlich. Und wahrscheinlich auch die Tätigkeit. Wenn ich so furchtbar verkrampft auf der Suche nach mir selbst bin. Oder wissen die, die das Wort gern benutzen auch nicht so recht, was damit gemeint ist aber es hört sich so ungemein interessant an? Und ich habe nicht das Gefühl, daß es Frauen eines bestimmten Alters betrifft, sondern eigentlich alle Frauen, vielleicht mal abgesehen von den ganz ganz jungen. So ein bißchen wie Fußaufstampfen, weil man irgendwo und irgendwann mal was von Gleichberechtigung oder einem neuen Esoterikthema gehört hat. Ja, ja, ich weiß, das fordert wahrscheinlich auch zum Widerspruch raus. Aber man darf nicht alles so schrecklich ernst sehen, sondern viel öfter über sich selbst und auch die Frauen an sich lachen. Schließlich sind wir hier unter uns.



Leider bin ich die letzten beiden Wochen nicht mal dazu gekommen eure Blogs zu lesen, geschweige denn auch nur eine einzige Reihe zu stricken. Die Kirschmarmelade ist das einzig Produktive meiner letzen Zeit, leider. So wird´s wohl noch lange nichts mit einer fertigen Marigold, geschweige denn all den anderen Dingen die ich für den Sommer geplant hatte. Das Schöne ist aber, daß ich trotzdem nicht das Gefühl habe, weg vom Handarbeiten zu sein, denn ich hab ja euch und eure Bilder und Geschichten. Manchmal bin ich vollkommen zufrieden, wenn ich einfach nur Zuschauen darf. Und das werd ich jetzt auch wieder tun - habt eine schöne Zeit, wir sehen uns auf euren Blogs!




06 Juni 2007

Streß und Selbstverwirklichung


Es gibt zwei Worte im Sprachgebrauch die ich nicht mag. Das sind 'Streß' und 'Selbstverwirklichung'. Wobei ich mich manchmal frage, ob ich die Worte überhaupt richtig verstehe. Deshalb sollte die Überschrift wohl eher lauten "Was ist Streß und was ist Selbstverwirklichung?"


Ist es euch schon mal aufgefallen, wie oft man das Wort Streß hört? Alles ist streßig, die Arbeit, der Haushalt, die Familie, die Kinder, das Wochenende, die Einladung......... Erst gestern hatte ich ein Gespräch, in dem mir lang und breit erklärt wurde, wie streßig gerade ein Besuch war. Solche Dinge versteh ich immer überhaupt nicht. Wenn ich Besuch komme, dann freu ich mich darauf, sonst würd ich sie gar nicht einladen. Natürlich gibt´s vorher immer eine Menge zu tun und nochmal durchzuputzen, ich bin vielleicht aufgeregt und nervös und wahrscheinlich laufen die Tage dann auch nicht minutiös so ab, wie ich es geplant hatte, aber streßig empfind ich sowas überhaupt nicht.


Und wenn ich in der Arbeit viel zu tun ist, dann ist es vielleicht hektisch und ich möchte 5 Hände und 3 Köpfe haben, aber ist das schon Streß? Was bedeutet das Wort eigentlich?






Und dann die Selbstverwirklichung. Ein ganz besonderes Lieblingswort der Frauen. Dazu fallen mir auch 2 Gespräche ein. Das erste hatte ich erst vor kurzem, als eine Frau meinte zu arbeiten wäre für eine Frau so wichtig zur Selbstverwirklichung. Wirklich? Bin ich ganz ich selbst, wenn ich am Schreibtisch sitze und Akten wälze oder im Supermarkt die Rollständer mit neuer Ware ausräume? Wenn ich nach 8 Stunden heimkomme und noch koche, putze und bügle, bin ich dann meiner Seele und meinen Bedürfnissen ganz nahe? Oder meinte sie das eigene Geld das ich verdiene, trennt sie es strikt vom sonstigen Familiengeld, werden davon neue Kleider oder Schmuck oder ein Wellness-Urlaub bezahlt oder was immer das Herz begehrt? Und macht mich das zu einer anderen Frau und ganz verbunden mit mir selbst? Ich glaube, ich hab nicht so recht verstanden was sie mir damit sagen wollte.


Das andere Gespräch liegt schon länger zurück und da wurde mir groß und breit erklärt, daß Yogakurse, Bauchtanz, Nordic Walking und Wolle färben ja praktisch unabdingbar sind für die Selbstverwirklichung, und darum zieht sie das jetzt auch durch, auch wenn die Familie nicht grad begeistert ist. Natürlich glaub ich, daß ein eigenes Hobby wichtig ist. Und es erfüllt und macht Spaß, aber verwirkliche ich mich damit selbst? Was bedeutet das Wort denn nun eigentlich?


Und das bringt mich irgendwie auch auf Blogs. Gleich vorweg muß ich absolut betonen, daß ich sie liebe und mag. Ich mag die herrliche Dinge, die da produziert werden, ich mag die Gedanken und ich mag viele Bloggerinnen. Ich lerne neue Ideen kennen und neue Fertigkeiten, ich lerne was über andere Länder, ich hatte das Glück neue Freundinnen zu finden, ich mag die Gedankenanstöße und im Grunde so ziemlich alles. Gestern und heute hab ich zwei absolut faszinierende Berichte bei Jane gelesen, und die haben mich irgendwie auf alles gebracht. Eigentlich ist die Rede ja von den sog. "Spätzündern", ein ziemlich häßliches Wort für all die Menschen, die ihren Seelenfrieden erst in den vorangeschrittenen Jahren finden. Was mich daran fasziniert, ist die Ruhe die das Leben solcher Menschen ausströmt. Ich habe das Gefühl, da gab es überhaupt noch keinen Streß. Da wurde einen ganzen Winter lang an einem einzigen Stück gearbeitet. Für mich strahlt das so viel Frieden und Zufriedenheit aus, als hätten sie ganz in sich geruht und wären sich selbst ganz nah gewesen. Und das Schönste ist für mich vor allem, daß ihr Talent und ihre Kreativität aus ihnen selbst kam. Wie bei meiner Oma. An sie muß ich bei solchen Gelegenheiten immer denken. Wenn sie im Sommer unterm Apfelbaum saß und irgendwas nähte oder stickte, da war keine Hektik zu spüren, kein die-Gedanken-schon-beim-nächsten-haben, keine Eile und keine Hast. Nur die Freude, etwas mit den Händen zu schaffen und sich dabei zu unterhalten und die Sonne auf den Rücken scheinen zu lassen. Und alles war so selbstverständlich, das Kneten von Teig für den Sonntagskuchen, das Unkrautzupfen im Gemüsegarten, das Stopfen von Löchern, genauso wie die streichelnde Hand und die warme Umarmung. Da wurde nie gemurrt über ach so viel Arbeit, über ewig dieselben Verrichtungen und die lästige Hausarbeit. Ich kann es nicht genau beschreiben, aber es erscheint mir so leicht und licht, so selbstverständlich und so zufrieden. Das ganz normale, einfache Leben. Ohne das ewige Tamtam um die eigene Person. Heidelbeeren einzukochen wenn sie reif sind - im Einklang eben. Und schöne Dinge gestalten wenn Zeit und Muse dazu ist. Ich bin fest überzeugt, früher war niemand auf dem Selbstverwirklichungstrip, und vielleicht gerade deshalb erscheinen die Menschen früher und ihre Leben mir lebendiger und ausgefüllter als so manches Leben heutzutage.






Denn wenn wir ganz ehrlich sind, dürfte ich eigentlich gar keinen Blog haben, schon gar keinen Strickblog. Dazu stricke ich viel zu langsam und viel zu wenig, ich vertrödle die meisten Tage und schau mir stundenlang Fotos in anderen Blogs an, schnapp hier ein Bildchen auf, da ein Muster oder einen Gedanken. Es ist schön Kontakt mit Gleichgesinnten zu haben, aber ich gehöre nicht zur produktiven Sorte. In meinem Zeugnis der ersten Klasse stand "Sie träumt zuviel" und das tu ich wahrscheinlich noch immer. Ich stricke zu langsam, als daß ich wirklich was zu zeigen hätte, und das 'streßt' mich manchmal, ich träume davon ein Leben im Einklang mit meinen ganz eigenen Bedürfnissen zu führen, um mich selbst zu spüren und mich 'selbst zu verwirklichen'. Ich habe manchmal das Gefühl, absolut übersättigt zu sein, alles schon mal gesehen und gelesen zu haben, ich will keine weiteren Anleitungen mehr, ich will nicht zu denen gehören, die sich selbst für so kreativ halten und dabei war alles schon mal da. Und bin ich überhaupt kreativ, wenn ich eine Anleitung von Debbie Bliss Masche für Masche nachstricke, oder einen Schnitt aus einem japanischen Nähbuch ein bißchen verändere? Ich will nicht über Frauen mit gestrickten Puschelschals die Nase rümpfen und ich will nicht ein Teil nach dem anderen machen, weil ich einen Blog habe und auch was vorzeigen will. Ich rede jetzt von mir, nicht von euren Gedanken, ich möchte nicht, daß ihr das mißversteht!

Ich träume manchmal davon, daß ich keine Ahnung hätte von Kim Hargreaves Designs und Kaffe Fassett Patchworkdecken, daß ich ganz ruhig hier in meinem Häuschen wohne, daß draußen meine Rosen blühen und duften, und daß ich ganz ganz langsam, Tag für Tag an einem Kissen sticke, ganz egal wie lange es dauert, ob ein Jahr oder zwei, ganz egal. Daß ich wieder das Gefühl habe, eine Idee kommt wirklich von mir selbst wenn ich eine Landschaft sehe und dann fällt mir ein Muster für einen Pullover ein. Daß ich geduldig alles wieder auftrenne und von vorne anfange, daß Zeit keine Rolle spielt. Daß ich zufrieden bin mit dem was ich habe, und nicht immer noch mehr und mehr haben möchte. Daß ich im Einklang lebe. Und daß ich ohne eure Blogs nie so weit gekommen wäre.

02 Juni 2007

Post aus der Schweiz oder Ein langer, aufregender Tag

Wie wohl so gut wie alle von euch, liebe auch ich meinen Postboten. Jedes Päckchen ist willkommen, da krieg ich immer so schöne Wolle und Bücher. Heute brachte er aber einen ganz ganz besonderen Karton. Er war von Mumintroll aus der Schweiz, und als ich ihn aufmachte traute ich kaum meinen Augen. Raus sprang nämlich das entzückendste kleine Puppenmädchen das ich je gesehen habe. Sie heiße Lena, hat sie gesagt, und komme mit lieben Grüßen von ihrer Mama Bettina. War das ein Hallo und eine Aufregung, ich hätte vor Freude direkt heulen können! Lena war noch ganz durcheinander von der langen Reise, und so haben wir uns erst mal mit Käsebroten und großen Bechern Kaba gestärkt.





Like all of you, I am loving my postman a lot. Every parcel he brings delights my heart, usually it is filled with wonderful yarns and books I´ve ordered. So what a surprise when he brought me a big parcel today from Switzerland. It was sent by Mumintroll and when I openend it I could not believe what I saw. A charming, lovely doll, the most cute little thing I´ve ever seen. 'I am Lena', she said, 'and my Mummy Bettina sent me with her best wishes to you!' Oh, my godness, this was a big Hello and excitement, I really could have had a good cry. Lena was still a bit stressed by the long journey, so we first made some cheese sandwiches and big cups of chocolate for her refreshment.






Wir haben geplaudert und uns so gut unterhalten, sie hat so entzückende Manieren und ist überhaupt ein sehr liebes, freundliches kleines Mädchen. Da draußen der herrlichste Sonnenschein war, haben wir erst mal einen Rundgang durch den Garten gemacht, damit Lena ihr neues Zuhause kennenlernt.





We´ve chatted a lot and entertained so much, she has enchanting manners and is an extremely dear and friendly little girl. Because the sun was shining so warm and nice, we´ve decided to have a walk in the garden, to get to know her new home.




Sie war ganz angetan von den vielen Blumen, die gerade blühen.......



She was really delighted by the lots of flowers which are blooming at the moment.....



.........und es stellte sich raus, daß sie auch eine große Rosenkennerin ist. Das hat sie wahrscheinlich von ihrer Mama Bettina, die ja einen wunderbaren und riesigen Garten hat. Wir waren ewig draußen und haben geredet und geredet, und als es Zeit zum Mittagessen war, hatten wir nach dem späten Frühstück eigentlich gar keinen richtigen Hunger mehr.


.....and I´ve noticed that she is a big rose expert, too. Maybe she inheritated this love from her mummy Bettina, who has a wonderful and huge garden full of roses and all kind of beautiful flowers. We´ve stood outside in the garden for an eternity, we´ve talked and talked. For having had a real big second breakfast we felt not very hungry at lunchtime.




Also haben wir uns nur zwischen die kleinen Walderdbeeren gesetzt und davon jede Menge gegessen. Lena war ganz begeistert wie toll sie riechen und vor allem wie süß sie schmecken.




So we just sat down where a lot of tiny wood-strawberries are growing and enjoyed a lot of them. Lena was really delighted about their good scent and especially how sweet they tasted.



Bei uns auf dem Land gibt es aber auch immer eine Menge zu tun, und Lena hat gleich tüchtig mit angepackt. Wir haben Holz aus dem Wald geholt, denn abends ist es jetzt wieder so frisch, daß wir immer noch einheizen müssen.




But living in the country means a lot of work, too, and Lena was immediately lending me her helping hand. We fetched some wood from the nearby forest, it´s so chilly at night again and a small fire is still very welcome.




Dann haben wir die Tomaten gegossen und Lena hat auch gleich die Vogeltränke wieder mit Wasser aufgefüllt, denn unsere kleinen frechen Meisen hat sie gleich ins Herz geschlossen.


We´ve watered the tomatoes and Lena refilled the water bassin for the birds. I think, she is fallen in love with our bold small titmice.



Nach den Bienen mußten wir auch noch schauen, und Lena hatte gar keine Angst vor ihnen. So tapfer ist sie, daß sie sogar ohne Schleier ganz nah ran ging. Und sie hat gemeint, ihr allerallerliebstes Frühstück sei Toastbrot mit Butter und ganz viel Honig.


We´ve also had to look after our bees and Lena was so very brave, she was not the tiniest bit feared by them. She didn´t even used a veil and stood very closed to their doors. And she told me that her alltime very very favorite breakfast is toast with butter and a lot of honey.





Eine kleine Pause haben wir uns dann aber doch gegönnt, ich im Liegestuhl, Lena zwischen den Erdbeeren - denn so stellt sie sich das Schlaraffenland vor, wo einem die Erdbeeren in den Mund fliegen. Und wie Mädel eben so sind, haben wir weniger geruht als geplaudert und geplaudert, und Lena hat mir gestanden, daß sie im Grunde ihres Herzens ein sehr romantisches Mädchen ist, und Glitzerschmuck über alles liebt.


We´ve had a little break then, I took a rest in my deck-chair and Lena crowled under the wood-strawberries - 'this is a kind of Cockaigne' she told me, 'where streams of sweet strawberries are jumping in our mouths'. You know, how girls use to be when they are together, instead of napping they chat and chat and Lena told me that deep in her heart she is a very romantic girl and that she is loving all kinds of glimmer and sparkle.



Na, da sind wir aber schnell wieder ins Haus gelaufen, und haben in meinem Schatzkästlein gekruscht, und Lena hat sich auch gleich eine Brosche angesteckt. Ich hab ihr versprochen, daß sie sich jederzeit was ausleihen darf, und da hat sie sich so gefreut, daß......


Oh, how fast we´ve been in the house again. I fetched my treasure box and Lena found a brooch she loved very much. I promised her to feel free using it as often as she likes to and she gave me a big smile. She was so happy,............




.......sie gleich in den Garten gelaufen ist und mir einen dicken Strauß Lavendel gepflückt hat. Ist das nicht lieb?


.....and immediately runned outside to pick me a thick bunch of lavender. How sweet is this!



Langsam kam auch der Rest der Familie von der Arbeit nach Hause, und alle waren total begeistert von unserem neuen Familienmitglied. Sogar Oskar, der sonst neuen Bekannten gegenüber immer ein bißchen spröde ist, saß ewig mit ihr auf der Fensterbank und sie haben getuschelt und gekichert.

Not long afterwards the rest of the family came back home from work. Everyone was so charmed and delighted by our new family member, it was a big joy. Even Oskar, who usually is very shy and reserved against new friends, was sitting with her for ages on our window sill, giggling and whispering.



Zur Feier des Tages gingen wir alle in ein schickes Restaurant in der Stadt zum Abendessen, und dann hatten wir endlich Zeit, es uns mit unserem Strickzeug im Wohnzimmer gemütlich zu machen. Lena strickt ja auch schon ewig lange, das haben sie und ihre Schwester Linnea von ihrer Mama Bettina gelernt. Ihren Pulli hat sie auch selbstgemacht, 'Wildrosen am Morgen' nach einem Design von M.U. Mint-Roll aus "Romantic Knits in Switzerland, Heft 42", eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Wir waren uns aber sofort einig, daß das zarte Rosa das sie dafür verwendet hat, viel viel besser zu ihrer Latzhose paßt als das dunklere Kirschrot vom Original im Buch.




Because it was a special day we´ve had our dinner in a very chic restaurant in town. Back at home we´ve snuggled on our chairs in the living room and finally found the time to knit some rows. Lena is, like me, knitting already for a long time, it was her mummy Bettina who tought her and her sister Linnea. The beautiful sweater she is wearing is hand knitted, of course, it`s "Wildroses at the Morning", a design by M.U. Mint-Roll from "Romantic Knits in Switzerland, Volume 42", one of my definitely favorite knitting books. We agreed that the pink Lena used was a much better choice worn with her trousers than the dark cherry red on the original design in the book.



Aber der Tag war lang und so aufregend gewesen, daß wir alle schon früh müde wurden und viel eher als sonst ins Bett gingen. Im Bad gab´s noch eine kleine Aufregung, weil Lena in der Hektik ihrer Abreise vergessen hatte ihr Kosmetiktäschchen einzupacken. Ich hab ihr dann meine Zahnbürste geliehen, für eine Nacht geht das schon mal.


It really was a long and exciting day, so soon afterwards we´ve all were very tired and decided to go to bed earlier than usual. There was a tiny excitment in the bath room, too. In all her hurry she completely forgot her cosmetic case in Switzerland and you all know how terrible it is for a girl not to have her own moisturizer and everything. I´ve lent her my tooth brush, I think this is okay for just a night.





Gute Nacht, liebe Lena, schlaf gut und träum was Schönes - ich bin so glücklich, daß Bettina dich zu mir geschickt hat und du jetzt für immer bleibst!


Good Night, my dear little Lena, sleep well and have sweet dreams - I am so happy that Bettina gave you to me and that you will stay with us forever!



First published by Blogger, June 2007
Starring: Lena Waldorf, Member of the Royal Mumintroll Ensemble and winner of The Most Beautiful Doll 2007 and Forever


Script: Kraw Uggl
Make up Artist: Bettina´s Swissdoll Studio
Costumes: Mum in Troll Couture
Pictures: Blau-Weiß Company


Shot on a location in the Bavarian Forest




Das ganze wäre natürlich nicht möglich gewesen, ohne die großartige Hilfe anderer. Mein ganz besonderer Dank gilt Blogger, der mir diesmal ausnahmsweise so viel Platz zur Verfügung stellte und es damit überhaupt erst ermöglichte. Danken möchte ich auch S.+H., die uns in ihrem wunderwunderschönen Haus und ihrem traumhaften Garten fotografieren ließen und uns mit Speis und Trank verwöhnten. Einen ganz besonderen Dank an die rund 200.000 Bienen vom Wasserberg, die sich spontan bereit erklärten uns als Statisten zur Verfügung zu stehen und die uns das Leben versüßten. Mein herzlicher Dank geht auch an Oskar und seine Wild Old Teddy Gang, die für jeden Spaß zu haben waren und immer für tolle Stimmung sorgten - ihr seid eine tolle Truppe! Aber mein tiefst empfundener Dank geht an Bettina. Du bist das größte Talent der westlichen Hemisphäre, dein Talent und deine Kreativität sind phenomenal und deine Großzügigkeit ist einfach einmalig. Danke, danke, danke!




This all wouldn´t have been possible without the gorgeous help of so many. My very special thanks goes to Blogger who suddenly provided me with so many space for publishing. I also would like to thank S.+H. for opening us their very very beautiful house and their dreamlike garden. They pampered us with the best food and drinks ever! A very special thanks goes to the 200.000 bees of the Waterhill, who spontaneously agreed to be available as extras and who sweetened our life - you are fantastic! Also I would like to thank Oskar and his Wild Old Teddy Gang, you are such a cheery bunch and have a great sense of humour - thank you, guys! But my thanks, deep from my heart, goes to Bettina. You are the biggest talent in the Western Hemishere, your talent and your creativity are phenomenal and your generosity is heart warming and one of a kind. My dear Bettina, thank you - thank you - thank you!