06 Juni 2007

Streß und Selbstverwirklichung


Es gibt zwei Worte im Sprachgebrauch die ich nicht mag. Das sind 'Streß' und 'Selbstverwirklichung'. Wobei ich mich manchmal frage, ob ich die Worte überhaupt richtig verstehe. Deshalb sollte die Überschrift wohl eher lauten "Was ist Streß und was ist Selbstverwirklichung?"


Ist es euch schon mal aufgefallen, wie oft man das Wort Streß hört? Alles ist streßig, die Arbeit, der Haushalt, die Familie, die Kinder, das Wochenende, die Einladung......... Erst gestern hatte ich ein Gespräch, in dem mir lang und breit erklärt wurde, wie streßig gerade ein Besuch war. Solche Dinge versteh ich immer überhaupt nicht. Wenn ich Besuch komme, dann freu ich mich darauf, sonst würd ich sie gar nicht einladen. Natürlich gibt´s vorher immer eine Menge zu tun und nochmal durchzuputzen, ich bin vielleicht aufgeregt und nervös und wahrscheinlich laufen die Tage dann auch nicht minutiös so ab, wie ich es geplant hatte, aber streßig empfind ich sowas überhaupt nicht.


Und wenn ich in der Arbeit viel zu tun ist, dann ist es vielleicht hektisch und ich möchte 5 Hände und 3 Köpfe haben, aber ist das schon Streß? Was bedeutet das Wort eigentlich?






Und dann die Selbstverwirklichung. Ein ganz besonderes Lieblingswort der Frauen. Dazu fallen mir auch 2 Gespräche ein. Das erste hatte ich erst vor kurzem, als eine Frau meinte zu arbeiten wäre für eine Frau so wichtig zur Selbstverwirklichung. Wirklich? Bin ich ganz ich selbst, wenn ich am Schreibtisch sitze und Akten wälze oder im Supermarkt die Rollständer mit neuer Ware ausräume? Wenn ich nach 8 Stunden heimkomme und noch koche, putze und bügle, bin ich dann meiner Seele und meinen Bedürfnissen ganz nahe? Oder meinte sie das eigene Geld das ich verdiene, trennt sie es strikt vom sonstigen Familiengeld, werden davon neue Kleider oder Schmuck oder ein Wellness-Urlaub bezahlt oder was immer das Herz begehrt? Und macht mich das zu einer anderen Frau und ganz verbunden mit mir selbst? Ich glaube, ich hab nicht so recht verstanden was sie mir damit sagen wollte.


Das andere Gespräch liegt schon länger zurück und da wurde mir groß und breit erklärt, daß Yogakurse, Bauchtanz, Nordic Walking und Wolle färben ja praktisch unabdingbar sind für die Selbstverwirklichung, und darum zieht sie das jetzt auch durch, auch wenn die Familie nicht grad begeistert ist. Natürlich glaub ich, daß ein eigenes Hobby wichtig ist. Und es erfüllt und macht Spaß, aber verwirkliche ich mich damit selbst? Was bedeutet das Wort denn nun eigentlich?


Und das bringt mich irgendwie auch auf Blogs. Gleich vorweg muß ich absolut betonen, daß ich sie liebe und mag. Ich mag die herrliche Dinge, die da produziert werden, ich mag die Gedanken und ich mag viele Bloggerinnen. Ich lerne neue Ideen kennen und neue Fertigkeiten, ich lerne was über andere Länder, ich hatte das Glück neue Freundinnen zu finden, ich mag die Gedankenanstöße und im Grunde so ziemlich alles. Gestern und heute hab ich zwei absolut faszinierende Berichte bei Jane gelesen, und die haben mich irgendwie auf alles gebracht. Eigentlich ist die Rede ja von den sog. "Spätzündern", ein ziemlich häßliches Wort für all die Menschen, die ihren Seelenfrieden erst in den vorangeschrittenen Jahren finden. Was mich daran fasziniert, ist die Ruhe die das Leben solcher Menschen ausströmt. Ich habe das Gefühl, da gab es überhaupt noch keinen Streß. Da wurde einen ganzen Winter lang an einem einzigen Stück gearbeitet. Für mich strahlt das so viel Frieden und Zufriedenheit aus, als hätten sie ganz in sich geruht und wären sich selbst ganz nah gewesen. Und das Schönste ist für mich vor allem, daß ihr Talent und ihre Kreativität aus ihnen selbst kam. Wie bei meiner Oma. An sie muß ich bei solchen Gelegenheiten immer denken. Wenn sie im Sommer unterm Apfelbaum saß und irgendwas nähte oder stickte, da war keine Hektik zu spüren, kein die-Gedanken-schon-beim-nächsten-haben, keine Eile und keine Hast. Nur die Freude, etwas mit den Händen zu schaffen und sich dabei zu unterhalten und die Sonne auf den Rücken scheinen zu lassen. Und alles war so selbstverständlich, das Kneten von Teig für den Sonntagskuchen, das Unkrautzupfen im Gemüsegarten, das Stopfen von Löchern, genauso wie die streichelnde Hand und die warme Umarmung. Da wurde nie gemurrt über ach so viel Arbeit, über ewig dieselben Verrichtungen und die lästige Hausarbeit. Ich kann es nicht genau beschreiben, aber es erscheint mir so leicht und licht, so selbstverständlich und so zufrieden. Das ganz normale, einfache Leben. Ohne das ewige Tamtam um die eigene Person. Heidelbeeren einzukochen wenn sie reif sind - im Einklang eben. Und schöne Dinge gestalten wenn Zeit und Muse dazu ist. Ich bin fest überzeugt, früher war niemand auf dem Selbstverwirklichungstrip, und vielleicht gerade deshalb erscheinen die Menschen früher und ihre Leben mir lebendiger und ausgefüllter als so manches Leben heutzutage.






Denn wenn wir ganz ehrlich sind, dürfte ich eigentlich gar keinen Blog haben, schon gar keinen Strickblog. Dazu stricke ich viel zu langsam und viel zu wenig, ich vertrödle die meisten Tage und schau mir stundenlang Fotos in anderen Blogs an, schnapp hier ein Bildchen auf, da ein Muster oder einen Gedanken. Es ist schön Kontakt mit Gleichgesinnten zu haben, aber ich gehöre nicht zur produktiven Sorte. In meinem Zeugnis der ersten Klasse stand "Sie träumt zuviel" und das tu ich wahrscheinlich noch immer. Ich stricke zu langsam, als daß ich wirklich was zu zeigen hätte, und das 'streßt' mich manchmal, ich träume davon ein Leben im Einklang mit meinen ganz eigenen Bedürfnissen zu führen, um mich selbst zu spüren und mich 'selbst zu verwirklichen'. Ich habe manchmal das Gefühl, absolut übersättigt zu sein, alles schon mal gesehen und gelesen zu haben, ich will keine weiteren Anleitungen mehr, ich will nicht zu denen gehören, die sich selbst für so kreativ halten und dabei war alles schon mal da. Und bin ich überhaupt kreativ, wenn ich eine Anleitung von Debbie Bliss Masche für Masche nachstricke, oder einen Schnitt aus einem japanischen Nähbuch ein bißchen verändere? Ich will nicht über Frauen mit gestrickten Puschelschals die Nase rümpfen und ich will nicht ein Teil nach dem anderen machen, weil ich einen Blog habe und auch was vorzeigen will. Ich rede jetzt von mir, nicht von euren Gedanken, ich möchte nicht, daß ihr das mißversteht!

Ich träume manchmal davon, daß ich keine Ahnung hätte von Kim Hargreaves Designs und Kaffe Fassett Patchworkdecken, daß ich ganz ruhig hier in meinem Häuschen wohne, daß draußen meine Rosen blühen und duften, und daß ich ganz ganz langsam, Tag für Tag an einem Kissen sticke, ganz egal wie lange es dauert, ob ein Jahr oder zwei, ganz egal. Daß ich wieder das Gefühl habe, eine Idee kommt wirklich von mir selbst wenn ich eine Landschaft sehe und dann fällt mir ein Muster für einen Pullover ein. Daß ich geduldig alles wieder auftrenne und von vorne anfange, daß Zeit keine Rolle spielt. Daß ich zufrieden bin mit dem was ich habe, und nicht immer noch mehr und mehr haben möchte. Daß ich im Einklang lebe. Und daß ich ohne eure Blogs nie so weit gekommen wäre.

Kommentare:

Cecile hat gesagt…

Liebe Suzi
Du sprichst mir aus dem Herzen!
Mutig, sehr mutig.
Mut = Courage im Französischen, kommt vom Herzen = Coeur
Die Ruhe, die Achtsamkeit, die Sorgfalt und Liebe, das spürt man bei dir im Blog so deutlich. Du lebst es wirklich.
Der liebe Zeitgeist .... danke für deine Worte .... immer wieder von neuem muss ich mir sagen, mehr als tun kannst du nicht, und was du tust, mach es mit dem Herzen.
Toll, Suzi, bitte schreib weiter....

Beeindruckt grüsst dich
Cécile

schoenefarben hat gesagt…

Schön dass du meine Gedanken in Worte gefasst hast, du kannst es ohnehin besser. So zwischen 20 und 30 war ich furchtbar gestresst und ich hab das auch jedem erzählt der es hören wollte. Ich fand das irgendwie chic. Jetzt geh ich auf die 50 zu und denk auch immer öfter an meine Tante Anni wie du an deine Oma.
Langsam komm ich zur Ruhe und meine "Selbstverwirklichung" durch Ämter in der Schule gab ich auf. Ich geniesse es einfach im meinem Garten zu sitzen, auch inmitten von "duftenden" Wollbergen.
Und ich freue mich auch wenn meine Kinder noch von kochen, backen und ernten sprechen. Und damit die später auch ihre Kinder bekochen, kann ich das alles nur meinen Kindern in Ruhe vorleben.
Danke für deinen schönen Beitrag,
Angelika

Steph hat gesagt…

Da spichst Du mir aber aus der Seele, den ueber diese Themen denke ich auch manchmal nach. Fuer seinen Stress ist jeder selbst verantwortlich, denn nur bei einem selbst liegt die Entscheidung was man auf sich nimmt, und was nicht. Und fuer mich kommt die Selbstverwirklichung aus meinem Inneren, und nicht durch das was ich mache. Wenn ich bewusst im Moment lebe, dann bin ich wirklich ('real'). Macht das Sinn?
Wirklich wundervoll was Du da geschrieben hast!

Maggie hat gesagt…

Ich muss mich anschließen, ich hab mich gerade beim Lesen von deinem tollen Beitrag viele Male wiedererkannt... Und auch an meine eine Oma gedacht... Ich finde gerade in ein ruhiges, geregeltes Leben mit meinem ersten "richtigen" Job und dem Zusammenleben mit meinem Freund, aber ich hab auch vorher schon Freude am Marmeladekochen und Stricken und die alltäglichen Dinge mit Liebe Erledigen gehabt. Auch wenn viele meinten, dass ich dafür noch zu jung bin. Aber jetzt geh ich ja auf die 30 zu, da darf ich das! ;-) Ich möchte jeden Tag das Leben genießen, mit allen seinen Seiten.
Nochmal Danke für deine Worte!
Liebe Grüße,
Maggie

Susanne hat gesagt…

Liebe Suzy,
Du hast wie immer schöne Worte gefunden - ich mag Deine niedergeschriebenen Gedanken sehr und kann sie zumindest zum Teil nachfühlen.
Stress ist ja nicht immer selbstgemacht. Wenn ich mir z.B. bei der Arbeit alles immer selbst einteilen könnte wie ich wollte, dann würde sicherlich kein Stress aufkommen. Aber es gibt eben immer wieder Situationen, da bist Du fremdbestimmt, da will man von jetzt auf gleich was von Dir, was Du nicht einfach mal eben so umsetzen kannst. Und dieser Druck erzeugt dann unweigerlich Stress oder anders ausgedrückt: Du kannst die Dinge nicht mehr in Deiner eigenen Geschwindigkeit erledigen und das reibt Dich auf. Das lässt sich auch auf andere Lebensbereiche übertragen, kann z.B. auch in der Familie der Fall sein.
Allerdings kann ich nur sagen, dass mich das Stricken überhaupt nicht stresst, ganz im Gegenteil: Ich entspanne aus dem Stand, wenn ich bloß ein paar Nadeln und einen Faden in die Finger kriege. Was bei mir durch die Bloggerei dazu gekommen ist, ist der Wunsch einfach noch mehr Zeit für dieses wundervolle Hobby zu haben oder dieses Hobby zum Beruf zu machen und endlich einen tollen Wollladen zu eröffnen. Ich möchte so viele Sachen machen, aber stressen tut mich diese Unvereinbarkeit von Wunsch und zur Verfügung stehender Zeit keinesfalls. Ich empfinde das alles als eine Bereicherung und träume dann ganz gerne von den Dingen, die ich machen möchte. Auch das entspannt mich ungemein. Ich glaube nicht, dass mich das Bloggen dazu treibt, bestimmte Projekte schneller zu Ende zu bringen, als das sonst der Fall wäre. Das wäre ja echt völlig kontraproduktiv, weil ich mir dann auch noch in der raren Freizeit, die ohnehin nur übrig bleibt, noch eigenen Druck aufbauen würde. Himmel, nein bloß nicht. Ich freue mich beim Bloggen nur immer wieder riesig darauf, etwas zu zeigen und es mit Euch zu teilen. Ich habe sonst niemanden, der diese Handarbeiten wirklich bewerten könnte (außer meinen lieben Mann). Und ich mag einfach supergerne bei Euch anderen schauen und staunen. Und last but not least finde ich es nach wie vor supertoll, dass mir das Internet gezeigt hat, dass es auf der ganzen Welt solche obsessiven Stricker gibt wie ich eine bin.
Sei ganz herzlich gegrüßt von
Susanne

Anonym hat gesagt…

Ach liebe Suzy,
Du hast Recht, mit allem was Du geschrieben hast.
Aber ich bin der Meinung, sobald mir etwas einfällt, ist es meine Idee. Und es ist egal, wievielen anderen Menschen genau das gleiche eingefallen ist. Es waren meine Gedanken und Überlegungen. Und ob ein sehr bekannter Strickdesigner vor 10 Jahren das schon mal so gemacht hat, ist mir egal. Natürlich kann man nicht vermeiden, daß man sich inspirieren läßt. Oder daß man Ideen anderer Menschen verwendet und abwandelt und zu etwas eigenem macht.
Man darf selbstbewußt sein und sich an seinem Talent erfreuen.
Und Du hast ganz eindeutig Talent Bilder und Worte und Situationen auf eine ganz wunderbare Weise wiederzugeben und in Szene zu setzen. Bitte immer mehr davon.
Liebe Grüße.
Michaela

Anonym hat gesagt…

Du sprichst mir aus der Seele, auch ich habe vor einigen Jahren die Langsamkeit entdeckt , kann jetzt stundenlang im Garten sitzen und Löcher in die Luft gucken und träumen. Nur manchmal kneift es mich, wenn jemand fragt, was ich gemacht habe und ich sage: "Nichts".
Liebe Grüße
Bärbel

minic hat gesagt…

Liebe Suzi, wie oft werde ich gefragt: 'Was machst du den ganzen Tag zuhause, füllt dich das aus?' Und ich kann sagen 'Ja!', ich kann diese Frage manchmal nicht mehr hören. Muss ich mich immer wieder rechtfertigen? Meistens kommt die Frage von Frauen, die meinen, sie hätten sich selbstverwirklicht. Sie tun jedenfalls so und es ist genau so wie du schreibst, diese Frauen gehen arbeiten, um immer die modischsten Kleider und Schuhe tragen zu können, sie treiben Sport, ich kenne viele Marathon-Läuferinnen, die nur noch an Sport denken, aber keine Zeit mehr haben, um sich um ihre Familie, ihr Haus oder die Hobbies zu kümmern, alles ist straff organisiert. Da bleibt keine Zeit mehr, um anzukommen, um zu träumen oder sich hängen zu lassen. Ich jedenfalls nehme mir diese Zeit und fühle mich gut dabei.
Liebe Grüße von Antje

francoise hat gesagt…

I am not sure I understood all of your post (translator tools are not very reliable...) but I think I got the gist of it and I must say I agree with you entirely about what seem to be "fashionable" words like "stress"...
About creativity and blogging, have you read today's wonderful post by Alicia of Pretty Posie called "Zing" (read also the post she wrote earlier on the subject, she has put a link to it)

Eulchen hat gesagt…

Auch ich finde mich in dem Beitrag und ich muß gestehen, daß ich je älter ich werde, desto öfter stehenbleibe und versuche wieder Ruhe zu finden, wenn ich mal wieder zuviel und zu schnell gelaufen bin.
Und ich genieße es die Beeren aus meinem Garten einzukochen und versunken im Duft der Marmelade völig die Zeit zu vergessen.
Oder wenn ich mich auf die Terassenschaukel mit meinem Strickzeug setze und dem Gebrummsel um mich her lausche oder den Duft des Sommers von einer lauen Windbrise in die Nase geweht bekomme.
Ich denke, daß viele Frauen in der heutigen Zeit einfach unter dem Druck von außen stehen etwas sein zu "müssen" was sie in ihrem Innersten vielleicht garnicht sein möchten bzw. nicht sind.

Liebe Grüße und ich finde Deinen Blog immer wieder aufs Neue sehr schön

Eulchen

Dana hat gesagt…

Ich hätte auch gern ein nettes kleines Haus mit einem hübschen Garten drumherum und ein ausreichendes finanzielles Polster, um nicht mehr arbeiten gehen zu müssen. Ich würde Kräuter und Gemüse im Garten ziehen und jeden Tag frisch kochen, im Sommer gäbe es selbsgepflückte Erdbeeren und Rharbarberkuchen, das Obst, das übrig bleibt wird zu Sirup und Marmelade verarbeitet und würde uns im Winter an die sonnigen Tage erinnern. Ich würde viel lesen und stricken und vielleicht nähen lernen. Ih hätte Freude daran, mein Haus hübsch einzurichten, es wäre immer einladend und stünde Freunden jederzeit offen. Es wäre ein angenehmenes Leben. Für mich bleibt es leider eine Utopie, denn um mich und mein Kind zu ernähren, muss ich arbeiten gehen. Stress kann ich dabei auch nicht immer ausblenden. Wobei das für mich heißt, wenig Zeit und viel Druck von außen zu haben. Wenn ich ein wichtiges Kundenmeeting habe und der Kindergarten anruft, weil das Kind krank ist, bleiben Ruhe und Gelassenheit schnell auf der Strecke. Und es gibt eine Vielzahl weiterer Anforderungen, denen ich mich nicht einfach entziehen kann, indem ich mich stickend unter den Apfelbaum setze, leider. Vielleicht wird das etwas, wenn ich selbst einmal eine Großmutter bin.

Und zur Selbstverwirklichung: das ist doch ein Wort, das keiner unter dreißig benutzt. Wahrgenommen habe ich das bisher nur von Frauen, die irgendwann das Gefühl hatten, ihr Leben ihrer Familie geopfert zu haben und nun, im Angesicht der möglicherweise nicht mehr vielen bleibenden Jahre etwas nur für sich tun zu müssen. Viele schlagen dabei vielleicht über das Ziel hinaus oder finden nicht den richtigen Weg für sich, was sehr schade ist. Mir selbst ist es ebenfalls fremd, aber ich möchte in meinem Urteil darüber auch nicht so streng sein. Denn bei sich selbst anzukommen und in sich zu Ruhen, das möchten wir doch alle gern, oder?

Sei lieb gegrüßt.
Dana

Alex hat gesagt…

Darum liebe ich meine Doilies... die zu haekeln ist wie Zeit anhalten.
Die Selbstverwirklichung steckt da sicher nicht im nachgehaekelten Muster, eher in der Zeit, die ich mir zum Denken nehme, waehrend das deckchen langsam waechst.
Ich liebe langsames Handarbeiten!
Nichtsdestotrotz schabe ich manchmal ungeduldig mit den Fuessen auf dem Boden weil ich nicht weiss, welche von meinen Ideen ich als naechstes ausprobieren soll...
Liebe Gruesse, Alex

Maria hat gesagt…

Das ist ganz bemerkenswerter Eintrag. Vielen Dank für deine Offenheit. Ich bin überrascht, wie vielen Frauen du aus dem Herzen sprichst und wünsche euch allen, dass ihr Wege für eure wiederentdeckte Langsamkeit findet, fernab von den Möglichkeiten und Verlockungen der virtuellen Welt.

Das schöne ist ja, das du die Lösung bereits in dir trägst. Du hast ja viele Ansätze formuliert für ein Leben im Einklang mit der Natur und deinen ureigenen Rhythmen.

Mit 26 Jahren und als Mutter einer Tochter gehöre ich zu den jungen Frauen, für die, wie Dana schon schreibt, dieses Wort noch keine große Bedeutung hat. Und ich wünsche mir, dass das so bleibt. Denn wenn ich das Wort einmal auseinandernehme, was bleibt dann - die Worte "selbst" und "wirklich". Beides Dinge, denen ich mich nicht entziehen kann, wenn ich meine Leben im Hier und Jetzt lebe. Das Selbst verwirklicht sich in jedem Moment!

Herzliche Grüße aus Berlin von Maria

PS: Guck mal rein bei mir, habe gerade meine Blithe fertig gestellt. Wenn ich mich recht entsinne, wolltest du diese auch einmal stricken.

wollgefühl hat gesagt…

Liebe Suzi,
ein wunderbarer Eintrag, bei der wohl jede von uns sich ein bisschen wieder entdeckt...ich würde gerne weniger arbeiten und mehr mich anderen Dingen widmen. Ich würde gerne nähen können, Marmelade selber einkochen, eine andere Sprache lernen - italienisch z. B., aber ich muss Geld verdienen, da ich - auch wenn ich mit meinem Freund zusammenlebe - auf mich gestellt bin. ..gerade dann ist es auch wichtig, auch wenn nicht immer machbar, dass die Arbeit Spaß macht, sonst kann man dem Stressfaktor nicht entgehen. Das ist auch ein Grund, warum ich jetzt meine Arbeitsstelle wechsel. Beim Stricken z. B. lasse ich mich nicht stressen und ich blogge nur, wenn mir etwas einfällt oder ich es bloggen möchte. Am Anfang war das auch anders. Da muss glaube ich, jeder seinen eigenen Weg finden. Mein früherer Chef hat immer gesagt, Zufriedenheit bedeutet Stillstand, da musste ich gerade dann denken. Nur weil ich mit meinem Leben zufrieden bin, heißt es ja nicht, dass ich still stehe... zu allem gibt es einen mehr oder weniger schlauen Spruch. Ist jemand mit sich zufrieden und im reinen, strahlt er/sie das auch aus und man sieht es demjenigen auch an. Dein Beitrag ist sehr interessant, auch das, was Deine Leserinnen geschrieben haben, da sieht man, wie sehr es die Frauen beschäftigt...
Dein Blog ist eine Bereicherung in jedem Fall. Du musst ihn doch nicht als reinen Strickblog sehen...letztendlich sind es doch vielfach auch die "so-ist-das/mein-Leben-Blogs", die uns so gut gefallen ;-)
Bleib wie Du bist...
ganz liebe Grüße von Susanne

Birgit hat gesagt…

Dieser Beitrag ist ganz großartig! Für manche Menschen muß ja das ganze Leben Streß sein! Und das mit der Selbstverwirklichung, die manche Menschen anstreben habe ich auch nie verstande. Wen ich mich selbst "verwirklichen" will (blöder Ausdruck) dann muß ich sein wie ich bin! Was brauche ich dann an den Haaren herbei gezogene Pläne zur sogenannten Selbstverwirklichung?! Ich bin ich wie ich bin, wenn ich tue, was mir gerade in den Sinn kommt. Und nicht, was andere vielleicht von mir erwarten oder toll finden!
Du hast mir -wie vielen anderen- aus der Seele gesprochen.

Birgit (die noch keinen Blog hat)

Amelia hat gesagt…

Ich bin nicht sicher, dass Ich alles vertehen habe... But I think that I get the gist of it all and it sounds to me as though you are quite right. Stress is my pet peeve word. I remember watching an episode of 'The West Wing' where President Bartless said "I don't like the word "stress". It's a Madison Avenue word. It's something that can be
cured with flavored coffee and bath bubbles." There are some people who do suffer stress, but those are rarely the people that you find using the word.

I only wish my German was better so that I could understand your writing better. xx

Jenny hat gesagt…

I agree that it would be lovely to find out what we could make entirely from our own creativity rather than being influenced by pattern books and even other blogs. When I was younger I made many things from my own imagination but now I feel I am too much influenced by other peoples work.
As for stress I think many people mistake a lack of organisation form stress. There lives feel overfull and rushed because they don't think ahead and get organised. I have been guilty of this myself.

opportunityknits hat gesagt…

I found a way to translate your post and I think I understand a bit here and there. I can only glimpse a little into the mind of a creative person and sense that sometimes it's a bit chaotic because of many things pulling in different directions. However, I can only guess because I am not creative in that sense.

Mascha2 hat gesagt…

Hallo Suzi,

kennst du das kleine Büchlein "Selma" von Jutta Bauer? Falls nicht, schau' es dir mal an (gibt es in jeder Buchhandlung), ich glaube, es müsste dir gefallen!

Liebe Grüße,
Mascha2

Ce hat gesagt…

Ich versuche es noch mal.
Das Wort "Selbstverwirklichung" ist mir noch nie über die Lippen gegangen.
Streß kenne ich aber leider sehr gut. Mit 4 Kindern, Haus, Garten, Hobbys und 30 Std./Woche Arbeit bleibt es nicht aus, obwohl ich -wie ich glaube- mich organisieren kann (sonst würde es gar nicht gehen).
Arbeiten ist aber für mich so selbstverständlich wie schlafen, essen, bügeln oder kochen. Vielleicht weil ich aus einer Kultur komme, wo (fast) alle Frauen arbeiten müssen, sonst würde das Geld gar nicht ausreichen.
Vielleicht aber auch weil ich eine Scheidung hinter mir habe und weiß, dass es nicht unbedingt immer einen Mann haben werde, der mich ernährt.
Trotzdem finde ich deinen Beitrag sehr interessant und ich liebe es wie du deine Gedanken ausdrücken kannst.
Liebe Grüße aus dem Norden
Ce

Barbara hat gesagt…

Ich habe Deinen letzten Eintrag schon vor längerer Zeit gelesen und will nun doch auch noch 'was dazu schreiben, obwohl schon so viel dazu geschrieben wurde. Eigentlich sind es ja irgendwie - nach meinem Eindruck - zwei Themen, wenn sie auch z. T. miteinanderzusammenhängen.
1. "Streß"
Da regt sich leiser Widerspruch in mir. Das, was Du als Streßbeispiel anführst ist sicher eher ein "Luxusstreßproblem", und ich gebe Dir Recht: Wer sich solchen "Streß" antut, hat sich doch mehr oder weniger bewußt dafür entschieden, und deshalb bleibt mein Mitgefühl auch begrenzt. (Ganz dahin ist es aber trotzdem nicht, denn auch Konventionen - z. B. Besuch einzuladen, weil es eben "dran ist", sich "so gehört" o.ä., ohne daß man im Moment gerade Lust dazu hat - sind ja doch auch ein oft notwendiger Kitt zwischenmenschlicher Beziehungen. Hatte ich, um ein Beispiel zu nennen, wirklich Lust, meinen Vater zum vergangenen Weihnachtsfest einzuladen? Ehrlich gesagt, habe ich mir diese Frage nicht wirklich gestellt. Es kam mir gar nicht in den Sinn, ihn nicht einzuladen. Hat mir sein Besuch "Streß gemacht"? Ja, irgendwie schon, weil er ja auch seine Erwartungen und Vorurteile gegenüber einem familiären Weihnachtsfest hatte, und denen wollte ich - als "gute Tochter" - ja auch irgendwie entsprechen, wenn es mir keine zu große Not bereitet. Aber zusätzlicher Streß war das eben irgendwie schon. Und wie froh bin ich nun darüber, daß ich mir die Frage der möglichen Streßvermeidung nicht zu laut gestellt hatte, denn, wie Du weißt, ist mein Vater ja dann Anfang Januar gestorben. Im Nachhinein hätte ich (in meinen Augen) für ein bißchen "Streßvermeidung" also einen recht hohen Preis gezahlt. Und zum Beispiel deshalb sind Konventionen ja nicht immer blöd.

Streß ist eine Realität, und damit meine ich nicht den "Luxusstreß", von dem Du geschrieben hast. Natürlich hast Du Recht, wenn Du gewissermaßen sagst, daß wir oft selbst Schuld sind. Oft heißt aber eben nicht immer. Ich denke an Schulden, Arbeitslosigkeit, Suchtprobleme, Krankheit, Sorge um die erwachsenwerdenden oder erwachsenen Kinder, Beziehungsprobleme, pflegebedürftige Angehörige ... , an die vielen Dinge, die nicht immer in unserer Hand liegen und die wir trotzdem durchleben und auch irgendwie bewältigen müssen: Das ist schon echter Streß! Und auch die Welt wahrzunehemn, wie sie ist, Hilflosigkeit spüren, reagieren müssen, nicht wissen, wie ...

Nur 'mal ein kleines Alltagsbeispiel: Ich habe den bevorstehenden Tag geplant und mir Arbeit und Aufgaben vernünftig eingeteilt, dann kommt etwas Unvorhergesehenes dazwischen. Ich bleibe einigermaßen gelassen, verschiebe das Unerledigte auf den Abend, den ich dann eben nicht strickend oder stickend auf dem Sofa verbringe, sondern am Schreibtisch. Gut, das ist nicht so schön, aber normal und noch kein Streß. Aber wenn dann am Abend auch noch ein Kind krank wird oder gar beide, womöglich, wenn es auch noch Brechdurchfall ist, und morgen bin ich unvorbereitet oder habe eine wichtige Frist versäumt... - dann nenne ich das reinen Gewissens STRESS. Klar: kleiner, undramatischer, alltäglicher Streß. Aber auch nicht weniger. Und ich kann mir ohne große Anstrengung Widerfahrnisse ausmalen, die unvergleichlich dramatischer sind, die Menschen aber immer wieder zu bewältigen versuchen müssen. -
Langer Rede kurzer Sinn, wenn Du von mir einen Streßdefinitionsversuch möchtest:
Das Gefühl, das sich einstellt, wenn Dinge auf uns einstürmen, die wir nicht einplanen konnten oder nicht eingeplant haben, die wir aber bewältigen müssen oder zu bewältigen uns verpflichtet wissen. und die uns eben einfach so passieren.

2. Beim Thema Selbstverwirklichung bin ich Dir näher, mit dem Begriff kann ich auch wenig anfangen. Und das Wort gehört nicht zu meinen Lieblingswörtern, obwohl ich auch eine Frau bin! Ich arbeite, gehe meinem Beruf nach, weil ich etwas gelernt habe, weil ich glaube, daß das, was ich tue, für einige Menschen wichtig ist, und eine Menschengruppe oder eine Institution da ist, die das genauso sieht und mich deshalb für meine Arbeit bezahlt und - nicht zuletzt - weil ich damit auch zum Unterhalt unserer Familie beitrage. Die würde ohne mein Gehalt zwar auch nicht verhungern oder erfrieren, aber viel mehr wäre da dann auch nicht. Es geht hier (bei uns zu Hause) nicht um Schmuck oder Wellnesstage für mich selbst, also ein "eigenes" Einkommen, aber z. B. um Familienurlaub, ein gemeinsames Essen beim Italiener zu einem besonderen Anlaß, Hobbies, Kino, CDs, Bücher und solche Sachen. (Und mir ist bewußt, daß es viele Familien gibt, die auf das zweite Einkommen überhaupt nicht verzichten k ö n n t e n ! Ganz so ist es bei uns nicht. Aber die meisten Frauen, die irgendwo an der Kasse sitzen oder Regale einräumen, und von denen Du berichtest, tun es sicher nicht um der Selbstverwirklichung willen, sondern weil sie und ihre Familien einfach das Geld brauchen.) Das kann man dann doch auch so sagen, oder? Was soll dieser Selbstverwirklichungsschmus?)
(manche wollen es so vielleicht verständlicherweise nicht zugeben müssen....
Der Begriff der Selbstverwirklichung bleibt für mich problematisch, erst recht, da gebe ich Dir recht, in Bezug auf unsere Hobbyaktivitäten. Meine Güte, ich möchte wirklich nicht wirklich werden, also wirklich da sein, echt lebendig sein und leben und unverwechselbar individuell sein, durch irgend etwas das ICH tun kann, egal, was ich stricke, blogge, zur Welt bringe, sticke, koche, arbeite. Ich BIN doch schon wirklich, egal, ob ich arbeite oder nicht, blogge oder nicht, bereise oder nicht, Kinder habe oder nicht, einkaufe oder nicht, nachstricke oder selbst entwerfe... u.s.w. Ich weiß nicht, ob Dir das jetzt zu dick aufgetragen scheint, aber ich schreibe trotzdem auf, was mir beim Lesen Deines Beitrags und einiger Kommentare durch den Kopf ging und seither immer mal wieder hochkommt.
Ihr erinnert Euch an Mütter oder (häufiger noch) Großmütter. Könnte die Sache nicht etwas mit Frömmigkeit/Spiritualität zu tun haben?("Spätzünderinnen" würde ich sie nicht allesamt nennen, vielleicht sind es einfach Vertreterinnen einer anderen Generation?) Das Thema ist wirklich viel zu sensibel, um irgendwelche allgemein urteilenden Statements abzugeben. Ich schreibe deshalb wirklich nur, was ich mir selbst denke: Ich bin Christin, d.h. ich glaube, daß i c h jedenfalls nicht nur zufällig hier bin, sondern daß ich gewollt bin, und das heißt eben nicht nur ein "Wunschkind" zu sein sondern daß Gott mich wollte (weshalb ich mich eben auch nicht selbst verwirklichen muß, weil ich ja eben durch mein Dasein offensichtlich gesetzt, also wirklich bin) Trotzdem sind mir die Gedankengänge, über die Du hier schreibst, weder fremd noch "heidnischer Kram", denn ich bin keine Fundamentalistin. Ich gucke ja auch, wie Du, immer wieder: Was mache ich? Was soll das? Will ich das? Muß ich das? Soll ich das? Was würde ich denn? - Eben solche Sachen... Vielleicht hatten unsere Vorfahrinnen es da eben leichter; Die waren einfach da und haben eben einfach gemacht.


Meine Güte! Hab ich das alles jetzt wirklich in DEIN Blog geschrieben? Das wäre doch ein schöner eigener Blogeintrag gewesen, oder? Zu spät!!! ;-) :-)
Liebe Grüße bis demnächst!
Barbara

Me hat gesagt…

Hallo,

hm.

Dein Blogpost regt Widerspruch in mir. Einfach weil ich, genau wie Dana, meine Familie ernaehren muss: ohne Arbeit kein Essen und kein Dach ueberm Kopf fuer meinen Sohn und mich. Und Alleine Erziehen und Ernaehren birgt alle moeglichen Organisationsherausforderungen in sich. Wenn dann ploetzlich der Anruf kommt von der Krippe und von Fieber redet, dann wird es schon recht eng. Und dann sitze ich halt nachts da und arbeite, sobald mein fieberndes Kind schlaeft.

Das Wort "Stress" mag ich auch nicht, und staendig ueber grosse Anspannung zu reden, mag ich auch nciht. Dass es sie manchmal einfach gibt, diese grosse Anspannung, in meinem Leben, das ist halt nun mal so. Um in Ruhe unterm Apfelbaum sitzen zu koennen mit Buch oder STrickzeug muesste ich unheimlich viel organisieren und unheimlich viel Geld ausgeben. Also tu ich das nicht, kuemmer mich um mein Kind, arbeite, und stricke abends oder unterwegs, wenn ich ein paar Minuten finde. Diese Strickzeit, diese paar Minuten, die tun mir unheimlich gut, und dass ich dabei schoene, praktische Dinge schaffe, das erfuellt mich ungemein.

Ach ja, und Selbstverwirklichung: in der Tat, das hoer ich fast nur von Frauen, die irgendwie den Eindruck haben, ihr Leben verpasst zu haben. Das finde ich immer sehr schade, und finde es andererseits gut, dass sie versuchen, wieder zu sich selbst zu finden.

Ach ja, das ist lang geworden. Was ich einfach sagen will, ist, dass ich auch ruhig und in mir ruhend sein kann, wenn ich erwerbstaetig bin und einen Haushalt fuehre und ein Kind erziehe. Diese Taetigkeiten schliessen innere Ruhe nicht aus.

Lycklig hat gesagt…

Jetzt könnt ich grad heulen. Du hast es genau auf den Punkt gebracht. Man setzt sich so den Reizen der Umwelt (Internet, Läden etc.) aus, das man alles mitbekommen und auch machen will und sich so selbst unter Druck setzt. Das kenne ich nur zu gut. Auch diese ewigen Käufe und das horten derselben macht immer mehr Druck. Den Blogger-Druck habe ich schon runterfahren können, da lasse ich mich treiben und poste nur nach Lust und Laune, aber es war schon einmal schlimmer. Das ursprüngliche einfache Leben, wo Kleinigkeiten noch Herausforderungen waren und man die Kissen nähte, die man auch BRAUCHTE, das wünsche ich mir manchmal auch.
Gisela