31 Mai 2006

Alles wieder anders


Die letzten Tage hab ich viel nachgedacht und bin, auch dank eurer vielen Ideen und Anregungen, in mich gegangen. Es stimmt, ich mach mir selber zu viel Druck, ich will zu viel in kürzester Zeit erreichen und dadurch werde ich immer ungeduldiger. Ein bißchen liegt es auch daran, einen Blog zu haben und andere Blogs zu sehen und zu lesen. Viele von euch sind so fleißig, ich kann oft gar nicht glauben, was in einer Woche so alles von euch fertiggemacht wird, und viele haben auch so wunderbare eigene Ideen. Das alles beeinflußt mich sehr, ihr müßt euch vorstellen, daß ich die letzten Jahre hier am Land verbracht habe, das Internet ist bei jedem Einschalten des Computers eine neue, aufregende, bunte Welt. Ich sehe Pullis, Jäckchen, Taschen, Kissen und Decken, und alle alle möchte ich auch gern haben und machen. Da wird Wolle bestellt und Stoffe, neue Bücher sind erschienen, und irgendwo gibt es immer eine großartige Idee. Und dabei hab ich mich auch ein bißchen von mir selbst entfernt. Manche Strickanleitung, Wolle oder Buch hab ich ohne lang zu überlegen auch gekauft und begonnen, oder vielleicht auch nur in das Regal geräumt, weil ich es einfach nur auch haben wollte, dabei entsprach es mir gar nicht.

Und gestern abend kam ich spät heim, ich hatte nicht die geringste Lust mehr zu stricken, ich wollte nur noch ein paar Seiten lesen, und dann schlafen gehen. Und dabei hatte ich ein schlechtes Gewissen, so "faul" zu sein. Ich glaub, das war der entscheidende Moment für mich. Warum sollte ich stricken, wenn ich doch gar keine Lust dazu habe. Tu ich es überhaupt nur noch, weil es eben alle Blogger tun, weil ich einen Blog habe und hübsche Bildchen zeigen möchte? Sollte ich nicht nur stricken, wenn ich das Verlangen danach habe? Mag ich überhaupt die Sachen, die ich gerade mache - ist da irgendwas dabei, daß ich unbedingt fertig haben möchte, weil ich es anziehen oder auf meinem Sofa ausbreiten möchte? Und dann fiel mir Francoise´s Tasche ein. Es ist die wunderschönste gestrickte Tasche, die ich je gesehen habe. Und es ist komplett ihr eigenes Werk - das Design, das Muster, die Farbwahl, die Perlen, die Nähte, und natürlich auch das Stricken und Zusammennähen. Diese Tasche ist so voller Charme und Stil, mir kommt sie vor, als wär sie wirklich Francoise. Nur sie konnte sie sich ausdenken und erschaffen. Natürlich möchte ich sie auch haben und nachstricken, aus ganzem Herzen. Francoise war ja so nett und großzügig, und hat die Anleitung dazu auf ihren Blog gestellt. Aber was mich dabei am meisten beeindruckt ist eben, daß da eine Frau und Strickerin ist, die sich selbst so sehr mit ihrem Design und Stil ausdrücken kann, und das ist wunderbar.

Und so hab ich beschlossen, ein paar Dinge zu ändern. Nein, ich möchte jetzt keine kleinere Ausgabe von Francoise und all den anderen talentierten Crafties hier werden. Aber ich möchte versuchen, zu meinem eigenen Stil (zurück)zufinden. Ich möchte und kann nicht jede freie Minute mit Handarbeiten verbringen, es gibt noch so viel andere schöne Dinge in der Welt. Ich hab mir die Bilder in meinem Blog noch mal angeschaut, so viel Durcheinander, lauter Pläne und Ideen, die nie zu Ende geführt wurden. Und deshalb fang ich gleich heute mit dem Ausmisten an. Ich brauche ein bißchen Zeit und Ruhe, um wieder zu mir selbst zu kommen, wieder aus ganzem Herzen zu wissen, was ich mag und was ich machen möchte. Ich bitte euch um ein bißchen Geduld, denn was ich auf jeden Fall nicht mehr missen möchte, ist eure Freundschaft. Vielleicht mach ich mir auch viel zu viel Gedanken, vielleicht ist es das Sternzeichen in mir, daß immer alles gern geordnet hätte, vielleicht war ich schon immer sprunghaft und konnt mich nie entscheiden - ich weiß es nicht, aber ich möchte es auf jeden Fall versuchen.


Lately my days where filled with lots of thoughts about knitting, crafting and blogging. My blog, your blogs, and your comments gave me a lot to ponder upon. You were quite right, I pessured myself too much, I wanted to reach too many things in a too short time. Therefore I became very impatient and unsatisfied. I think one reason for this is to have a blog and to read blogs. Some of you are unbelieveable busy, I hardly can trust my eyes when I see what you are finishing in just one week, and a lot of you have such beautiful own ideas. This all is influencing me, please remember, that I live at the country, surrounded by very small villages and towns, so the internet was and is a completely new world for me. With every loading up my computer shows me the most exciting and inspiring world. I see such a lot of gorgeous sweaters, cardigans, bags, cushions and blankets, I really want to have them all and to do and try them all. Yarn is purchased and fabric, new books and magazines are published, and anywhere is always a great new idea. Thereby I removed and estranged from myself. A lot of yarn, books or instruction I bought without reflection. Most of them went straight into my stash or book shelf, some things where started and after a couple of days ended as the next UFO. I just wanted to have them, too, no single thought whether it is corresponding me or not.

So yesterday evening I came home late, and all I wanted to do is just sit for a while in my chair, have a cup of tea, read some pages and go to bed. No desire to knit or crochet or do any kind of crafting. And at the same moment I was very conscience-stricken for being so lazy. I think that was the decisive moment for me. Why should I knit, when I don´t like to do it? Am I just doing these things because all bloggers are doing it, because I have a blog and want to show it, or wouldn´t it be better to knit only when I feel the desire to do it? And do I really like the things I am knitting at the moment? Is there any piece I really want to be finished because I am longing to wear it or spread it over my sofa? And I was thinking about Francoise´s bag. It is the most beautiful knitted bag I ever saw, and it is all here own work - the design, the style, the choosen colour, the beads, the pattern, and at least the knitting and sewing. This bag is so lovely and charming, and I think I am not wrong when I am saying this bag is really Francoise. Only she could have done it, this bag is very very her. Of course, I want to have and knit this bag, Francoise was so kind and generous to share her instruction with us, but what impressed me the most is, that here is a woman, who is expressing herself with her knitting. Her own taste and style, and that is wonderful.

Therefore I now want to change some things in my life. No, I am not going to be a smaller version of Francoise or all the other talented designers and crafters. I simply want to get to know again, what´s me and what is not. I want to knit when I have the wish to do it, not spending every off minute with it, without really knowing what I am doing, just to show new things on my blog. I leafed through the pictures in my blog, so many plans and ideas, so less finished things. So I am going right now to clean it all up. I may need some time and quiet for it, to come back to myself, to know again what I am liking or not. And I beg your patience, one thing I will never miss again is your friendship. Maybe I am pondering about all those things too much, maybe it´s one of the zodiacal signs in me which always wants to get things orderly, or maybe I can´t help to be a bit flighty and hard to settle on a thing - I don´t know, but I want to try it anyway.

26 Mai 2006

Wohin läuft die Zeit?

Ich lese jeden Tag. Anders geht es bei mir gar nicht. Jeden Abend muß ich vor dem Schlafengehen noch ein bis zwei Stunden lesen, sonst habe ich das Gefühl der Tag wäre unvollständig. Nichts Anstrengendes, nichts Anspruchsvolles, einfache nette Romane oder Krimis. Und zur Zeit hab ich mal wieder meine uralten Agatha Christie Bücher entdeckt, es ist wohl gute 20 Jahre her seit ich sie das letzte Mal gelesen habe. Was mir bei ihnen so gut gefällt ist das Landleben, das darin beschrieben wird. Das Häuschen mit dem üppigen Garten, die Teestunde mit bergeweise leckeren Kuchen und Gurken-Sandwiches, der kleine Kramladen an der Ecke, die schrulligen Dorfbewohner und die frischgewaschene Wäsche, die an der Leine flattert. Ich seh die Frauen direkt vor mir, wie sie die Stricknadeln klappern lassen, am Boden die neuesten Schnittmuster ausbreiten, feine Häkeldeckchen machen, und sich so nebenbei über die Frage "Wer ist der Mörder" unterhalten. Dazu haben sie aber auch noch blitzblankgeputzte Zimmer, die Möbel werden liebevoll mit Bienenwachs poliert, Mann und Kinder umsorgt und verwöhnt, die Gärten gehegt und gepflegt. Sie gehen täglich einkaufen, schauen mal kurz bei der Freundin rein, servieren ihren Abendgästen mehrgängige Menüs und für ein kleines Schwätzchen über den Gartenzaun ist immer Zeit. Das ist für mich die schönste heile Welt, so stell ich mir das Leben vor, aber ich frage mich auch ganz verblüfft, wie die Frauen all das nur an einem einzigen Tag schaffen.

I am reading every day. This is a MUST for me. Every evening, before I go to bed, I have to read for one or two hours, or my day isn´t complete. Nothing exhausting, nothing demanding, just simple novels and thrillers. This time I discovered again all my old Agatha Christie thrillers on the shelves, I think it´s about 20 years ago I read them. So I started to read the first one again, and I couldn´t stop, they are so nice and oldfashioned. What I like the most are the descriptions of living in those lovely, tiny english villages. The houses with their gardens, 5 o´clock tea with masses of delicious cakes and sandwiches (are they really with cucumbers in England?), a small grocer´s shop at the corner, crotchety country-people, and freshly laundered clothes are fluttering before the wind. I can see all the ladies, click-clacking with their knitting-needles, spreading out their latest patterns on the floor, crochetting spider web delicate place mats and talking about "who is the murder". Their rooms are shining, the wooden furniture is polished with wonderful smelling bees-wax, husbands and children are lovingly pampered and coddled, and they lavish care upon their gardens. Every day they are going to the market to buy fresh food, take a cup of tea with a friend for lunch (or home-made lemonade, freshly prepared in the morning), serving three-course dinners to guests and there is always time left for a chat with the neighbours across the garden fench. This is so beautiful, the most intact world for me. But I also wonder how those woman manage all this things during just one single day.

Letztes Wochenende war meine Mutter bei uns und dank dem schlechten Wetter blieben wir die meiste Zeit im Haus und haben geredet und geredet. Über unser Leben, unsere Wünsche und Pläne, über unsere Kindheit und über meine Oma. Und ich habe mich gefragt, wie sie das nur alles geschafft hat. Sie hatte ein Haus in Ordnung zu halten, hatte einen großen Garten mit Gemüsebeeten, Beeren, Obst und vielen Blumen. Als sie eine junge Ehefrau und Mutter war gab es noch keine Fertiggerichte, kaum Waschmaschinen oder Staubsauger, die Kleider kaufte man noch nicht so selbstverständlich wie heute in Geschäften, sie wurde meist selbst genäht, genauso wie die Gardinen und die Bettwäsche. Sie hat Marmelade gekocht, Bohnen eingelegt und ich mochte am liebsten ihren Heidelbeersirup. Sie hatte 3 kleine lebhafte Mädchen und fand immer auch die Zeit mit ihnen spazierenzugehen, Märchen zu erzählen und mit ihnen Musik zu spielen. Sie hat auch noch gestrickt, gehäkelt, gestickt und geklöppelt. Meine Mutter hat die herrlichsten Erinnerungen mit ihr im Garten, die Mädchen beim Spielen und meine Oma immer mit einer Handarbeit beschäftigt. Und wieder staune ich und frag mich, wie sie das alles nur geschafft hat. Denn so sah meine letzte Woche aus:

Last weekend my mother stayed with us, the weather was so bad, raining all day long. So we spent most of our time in the kitchen, sitting at the big table, eating and drinking and talking. It was so good, having time enough to talk about our lives, our plans and future wishes. And we reminded the past, our childhood, mines and hers, quite different, and we were talking about my granny. And I wondered again, how she managed to live such a busy life. She had to keep a house tidy and cozy, had a big garden with vegetables, berries, fruits and flowers. When she was a young mother and wife there were no ready-made-foods, no modern washing machines or vacuum cleaners, most of the warderobe was not reach-me-down, they were mostly self-sewn, like the curtains and even the bed linens. She made marmelade, preserved the beans and eggs, and I loved her blueberry-syrup. She had 3 small girls full of life and though her daily house routine she had the time to go for a walk with them, to sing and make music and to tell fairy tales. And although her talents were a necessity when she was young, she loved to knit, crochet, embroider and doing bobbin-work till the end of her days. My mother has gorgeous memories of being with her in the garden, the girls are playing and my granny is sitting on her bench and her hands are always busy. And I am pondering about her life, how she managed it all, how busy she was and how much she did.

Because this was my last week:

Eine neue Einkaufstasche, genäht aus einer alten Gardine. Seit sich in der Familie herumgesprochen hat, daß ich alte Stoffe und Knöpfe mag, ist jeder froh mit gutem Gewissen ausmisten zu können. Und ich freu mich. Das Nähen selber war schnell und unkompliziert, ich hatte einfach nur den Wunsch wenigstens eine Sache mal fertigzubekommen.

A new shopping bag, made from an old curtain. Since even my distant relations know that I am sewing, they are glad to tidy up their shelves and leave their old curtains, fabrics and buttons to me. And I appreciate it. This was a very quick sewing project, the only reason for it was the wish to get at least one thing finished.

Der Anfang von Sitzkissen für die Küchenstühle. Allerdings bin ich mir mittlerweile nicht mehr so sicher, ob ich sie wirklich mag. Vielleicht wird auch was anderes draus.

The start of a new seat-cushion for my kitchen chairs. Meanwhile I am not sure whether I still like it, maybe I use it for another thing.


Jenny aus Rowan Heft vom letzten Sommer. Ist ein ganz einfaches Muster, und macht Spaß abends beim Fernsehen. Leider trennen mich noch etliche Runden, Fäden vernähen und zusammennähen vor dem fertigen Ende. Aber das kennt ihr ja auch alle.

Jenny from Rowan Magazine 37. It´s a simple pattern and I like it, it´s wonderful for TV-knitting. Sadly there are a lot more rows to make, a lot of threads to sew in and to sew the pieces together, before it´s all done. Nothing new for you, isn´t it?

Ja, und außerdem hab ich eine Blechdose bunt angemalt, viele Puddings gekocht und Kuchen gebacken und ich hab natürlich auch geputzt und Wäsche gewaschen. Ich hab Unkraut gezupft, Wicken gepflanzt und die Tomaten gegossen. Ich bin am Kopf von einer Biene gestochen worden, die Treppen runtergefallen und hab mir das Bein verknackst. Ich hab Hochzeitstag gefeiert und bin am einzig lauen Abend draußen unter der Glyzinie gesessen. Ich möchte für die Bank auf der Terrasse neue Sitzbezüge nähen, brauche noch mindestens 3 leichte Sommerjäckchen und habe langsam sogar Lust aufs Sockenstricken. Eiscreme mal selber zu machen würd mich auch reizen, und morgen abend kriegen wir Besuch und ich hoffe, wir können draußen grillen. Ich würd mir gern meine Kleidung selbst nähen, bräuchte fürs Wohnzimmer 2 neue Decken, und ein kleines Tischchen müßt ich auch noch anmalen. Ich war seit Tagen nicht am Computer, denn wenn ich mal hier sitze, vergeß ich auch das Abendessenkochen. Ich hab es noch nicht geschafft, meine Mails zu beantworten, und ich möcht mir übers Wochenende unbedingt eure letzten Berichte ansehen. Außerdem wär da meine Stickerei fertigzumachen, die Suffolk Puffs gehören noch am Vorhang festgenäht und meine Mama wünscht sich eine neue graue Strickjacke. Bis zum Geburtstag meiner Schwester sind es nur noch 3 1/2 Monate und ich würd gern was Größeres als Topflappen für sie machen. Mir läuft die Zeit davon und ich hechle hinterher, ich habe oft das Gefühl einfach nichts zu schaffen und zu Ende zu bringen. Ich verzettle mich zu oft, hab zu viele Pläne und geb zu schnell wieder auf. Und wenn ich an eure Blogs denke, scheint es, ich bin die Einzige der es so geht. Ihr habt euer Leben so gut organisiert, lebt und liebt und lacht, postet regelmäßig und erschafft die schönsten Dinge. Ich brauche bitte euren Rat, eure Erfahrung und eure Tipps, ich möchte meine Tage besser strukturieren und ab und zu auch ein paar Dinge zu Ende bringen. Wie macht ihr das, wie teilt ihr eure Tage ein, wie schafft ihr es zu arbeiten, Haushalt, Familie, bloggen UND zu handarbeiten. Wenn ihr mir da helfen könntet, das wäre wunderbar!

And I painted an old tin box, cooked a lot of puddings, baked a cake, and ,of course, I cleaned the house and did the laundry. I pulled out tons of weeds, planted the vetches and watered the tomatoes. A bee sting in my head, I tumbled down the stairs, and I sprained my foot. I celebrated our wedding-day and at the only warm evening last week I stayed outside, sitting under our marvellous wisteria. I plan to sew new cushion for the bench on our veranda, I need minimum 3 new cotton cardigans for summer nights and I am thinking about the joy of knitting socks. I would like to try to make my own ice cream, and tomorrow evening we have guests for dinner, I hope the weather is good enough to grill outside. I wish I could sew my own clothes, I need 2 blankets for the living room and I have a small wooden table which I planned to paint blue to go together with the curtains. The last days I dared not to sit here on my computer, when I start I sit here always the whole afternoon long and completely forget to prepare the dinner. Not even managed to answer your e-mails, and at the weekend I want to read in any case your last posts. Also I want to go ahead with the embroidery, the suffolk puffs waiting to be sewn on the curtain, and my mother likes to have a new silver grey cardigan. My sister´s birthday is only 3 1/2 months away and I want to make something bigger than a hot pad. My time is running so fast and I am panting behind. I often have the feeling that I manage nothing at all and nothing will be finished. I have too many plans, start too many things and give up too much of them. And when I am thinking of your blogs, it seems that I am the only one with such a problem. Your lives seem so well organized, you live and love and laugh, you are posting regularly and you are creating the most beautiful things. I please need your help, your advice, your experience and your tips, I want so much to have a better plan for my days, that there will be time enough for crafting and finish things. How are you doing, how are you spending your days, your daily routine, how do you manage to go to work, have a family, house and garden, time for your blogs and above all, time for crafting. It would be so nice, if you would share your secrets with me.

16 Mai 2006

It´s a wonderful, wonderful world


Wenn man bei uns in Deutschland vor einem Regal mit Handarbeitszeitschriften steht, hat man den Eindruck, daß doch noch viel gestickt wird. Manche Dinge auf den Titelbildern sehen auch recht schön aus, allerdings gibt es hier anscheinend nur 2 Arten von Stickerei: Kreuzstich oder Hardanger. Und beide Techniken haben mich noch nie so gereizt, es auch mal zu versuchen. Erst durch die vielen wunderbaren Blogs habe ich entdeckt, daß es noch viel mehr Arten zu sticken gibt, die phantastischten Möglichkeiten ein Bild, ein Kissen oder eine Tasche zu verschönern. Besonders Jane zeigt immer wieder die tollsten Werke, wie machine embroidery (traumhaft!) oder so niedliche kleine Häuschen mit den schönsten Gärten, gestickt wie Malerei. So was gefällt mir, das wollte ich auch gerne lernen. Also, hab ich Jane gefragt, ob sie mir Bücher empfehlen kann, mit deren Hilfe ich sticken lerne.

If you stand here in Germany in front of a shelf filled with crafting magazines, you may get the impression, that needlework is still very famous here. Some covers look really nice, yes, but it seems that in Germany are only two kind of stitches well-known: the cross-stitch and hardanger. Both technics are not fascinating me very much, although a cross-stitched table cloth has its own charm and beauty. Not until after discovering all those wonderful blogs I saw, that there are a million ways more to embroider, gorgeous stitches to brighten up a picture, a cushion or a bag. Especially Jane was one of this talented embroiderers, she is showing such great stitches on her blog, like machine embroidery (they are a dream, I had never seen such things before!), and lovely tiny cottages with beautiful gardens, worked like a painting with her needle. I loved them so much, this are the stitches I wanted to learn. Therefore I asked Jane to recommend me a book of needlework, a book which will help me to learn to stitch.

Und gestern läutete der Postbote und überraschte mich mit dem wunderbarsten, großzügigsten und herrlichsten Geschenk.

Yesterday the postman came and surprised me with the most wonderful, most generous and most marvellous present.

Jane schickte mir: / Jane sent me:



Ein absolut schönes und nützliches Buch, in dem 305 verschiedene Stiche ausführlich erklärt und dargestellt sind. Ich hätte nie gedacht, daß es solch eine große Vielzahl an Stickereien gibt. Und es wird spannend und phantastisch zugleich sein, wenigsten einen Bruchteil davon zu üben und zu lernen.

A very very useful book to learn and get to know 305 stitches, all very well explained and pictured. I never realized that there is such a big variety of different embroideries. And it will be thrilling and phantastic to practise and learn even a fraction.



Und diese Buch ist einfach ein Traum, genau die kleinen Bildchen, die mir so gut gefallen haben. Manchmal denke ich, ich bin sowieso im falschen Land geboren, gibt es etwas Schöneres und Anheimelnderes als ein strohgedecktes Cottage mit bunten Blumenbeeten, der wunderbar duftenden Kletterrose über der Haustür, einem kleinen Gemüsebeet und der Gartenbank im Schatten eines alten Fliederbaums? Ein Täßchen süßen, starken, heißen Tee, die Kinder spielen auf dem Rasen, dein liebster Ehemann genießt sein abendliches Pfeifchen, ihr unterhaltet euch, die Vögel zwitschern, und auf deinen Knien liegt die wunderschöne Stickerei, ein neues Kissen für das Wohnzimmer.

And this book is a dream, exactly filled with those little pictures I like a lot. Often I am wondering about being born in the wrong country, is there anything better than a cosy, thatched cottage with mixed borders, a smelling rose climbing over the entrance door, a small vegetable garden and to sit on a bench under an old big lilac tree, enjoying the warm evening, the birds are singing, a cup of strong, hot and sweet tea by your side, the children are playing on the lawn (not too loud, of course! - just enough for familiar background noises), the husband is savouring his evening pipe, your conversation is friendly and spreaded across your knees is a beautiful embroidery, a new cushion for the living room.

Seht euch nur die kleinen Stickereien an, sie sind wie mit der Nadel gemalt, zu schön.

Look at those lovely little embroideries, like painted with a needle, so charming.

Natürlich mußte ich dann gestern auch gleich eines beginnen, es ist so klein, daß es für das Erstlingswerk keine Geduldsprobe wird und dabei kann ich von England, oh England träumen.

No wonder, that I had to start immediately, a very very tiny one, small enough for my first attempt with embroidery and to keep me patient. And while stitching I am dreaming of England, oh England.



Und Jane schickte mir auch noch ein kleines Deckchen mit den berühmten Krinolin-Ladies, sie sind so fein, Erinnerungen an eine längst vergangene Zeit. Und falls ich mal so schöne Nachspeisen und Gebäck kreiere wie Jane, kann ich sie ab sofort ebenfalls auf ihnen fotografieren.

Jane also sent me a beautiful table-runner with those famous Crinoline-Ladys. They are very delicate and graceful, a memory of long forgotten days. And if maybe, one day, I am creating a mouth-watering, good-looking dessert or a cake, I have now the opportunity to place them on this gentle Ladies.


Ich danke dir so sehr dafür, Jane, ich freue mich so sehr aus ganzem Herzen. Es ist das wunderbarste, großzügigste Geschenk, du hast mir so viel Freude bereitet. Ich bin so froh, dich und deinen Blog kennengelernt zu haben, du bist eine wunderbare Blogfreundin. VIELEN VIELEN HERZLICHEN DANK!

Let me thank you, Jane, with all my heart, this was the most magnificent and most generous surprise I ever got, you filled my heart with so much joy. You are a wonderful blog-friend, THANK YOU VERY, VERY MUCH!


12 Mai 2006

Schönen Sonntag!


Da sind sie also, ich hab die Geschenke gestern abend noch fertigbekommen. Ich wollte heuer alles in den Farben hellblau und rosa machen, da meiner Mutter der Stoff von
Cath Kidston so gut gefallen hat. Durch Zufall bin ich auch noch über die passenden Servietten gestolpert und hab mit ihnen einen Übertopf bezogen. Es ist ein einfacher Terrakottatopf, den ich zuerst weiß grundiert habe. Dadurch bleiben die Farben auf der Serviette besser erhalten. Vor Jahren, als ich das erste Mal einen Stuhl mit Serviettenmotiven beklebt habe, hab ich den Stuhl in rot gestrichen, und auf dunklem Untergrund sind die Motive kaum oder nur schlecht zu sehen. Gefüllt ist es mit einem Basilikumtöpfchen für viele feine Tomatensalate, die sie gerne ißt.

Here they are, my last evening finished presents for my mother. Because of her words, that she likes the colours of this Cath Kidston fabric so much (I first have shown her the
Cath Kidston site and she was enthusiastic as I was), I have planned to make everything in those colours. By chance I found nearly the same paper napkins, and so I did a plant-pot with napkin technique. It´s a simple pot out of terracotta and I painted it white first, so the colours of the napkins stay very bright. When I gave this technique a first try some years ago, I did flower-motifs from napkins on a red chair. But the result was not very satisfying, the motives are hardly visible on a dark background. So white is a very good choice to keep the colours fresh and beaming. This pot is filled with a basil plant for her beloved tomatoe salads.



Der Topflappen hat mir richtig Spaß gemacht, wahrscheinlich ist er deshalb auch ein bißchen groß geworden, zu viel des Guten. Und ich hab gemerkt, daß ich Häkeln richtig gern mag und mich erinnert, daß ich früher im Sommer statt zu Stricken viel gehäkelt habe. Das war mir immer viel angenehmer, die Hände schwitzen nicht so leicht und die Maschen rutschen besser. Jane hat auch gerade über das Häkeln geschrieben und phantastische Fotos von Handtaschen gezeigt, die machen Lust auf mehr. Seit Jahren möchte ich schon so gern so eine Decke häkeln, aber vorerst graut es mich noch davor, diese tausende Fäden vernähen zu müssen. Ich glaub, ich bleib jetzt erst mal bei den Topflappen, die sind klein und schnell gemacht (obwohl ich schon länger als die in Handarbeitszeitschriften oft angegebenen "ein kleines Geschenk in 2 Stunden gemacht" gebraucht habe), ich kann prima meine Baumwollreste verwenden und gleich verschiedene Muster und Formen ausprobieren. Und der Mausezähnchenrand mußte einfach sein, er erinnert mich an die im Handarbeitsunterricht mit verschwitzten Händchen und angestrengter Miene hergestellten. Und heute kann ich es mir gar nicht mehr vorstellen, aber Handarbeiten war mein absolut verhaßtes Fach, ich war auch ziemlich schlecht, hab nie die Hausaufgabe gemacht, eigentlich so gut wie nie was fertigbekommen und stand somit auf Kriegsfuß mit meiner Lehrerin. Die hat mir immer meine Cousinen als leuchtende Beispiele vorgehalten, die waren so begabt und fleißig und ordentlich. Kaum war aber die Schule vorbei, hat sich alles gewandelt, ich hab angefangen zu stricken und häkeln und nähen, während die beiden nie wieder Wolle und Nadeln berührt haben.


The hot pad was real fun to do, so maybe because of this it is a bit too big, I think I overdid it. I recognized that I enjoy to crochet and it reminded me, that in former summers I mostly changed from knitting to crochetting. It was more comfortable for me to crochet, no sweating hands holding long needles and warm wool, just cool cotton yarn and a little hook. (I am not very good in knitting with cotton)
Jane postet recently about crochet, too, and showed fantastic pictures of crochetted bags on her blog, giving me a taste for doing more of it. Since a lot of years I would like so much to do such a blanket, but I am still nervous thinking about those thousands of threads to be sewn in afterwards. So I think I stay with more hot pads first, they are small and finished in a short time (although I needed longer than the "a present done in 2 hours" impression of crafting magazines), I can use up some of my cotton stash and at the same time try to learn new patterns and shapes. The edge of my pad was a MUST for me to do (in Germany we call it mouse-teeth), it is the kind of edge I have learned at school for those pads, when I worked them with wet fingers and a strenuous face. Oh, how much I hated needle-work-class and above all my needlework teacher. I was really bad with crafting, never did the homework, nearly never finished a thing (the small number of finished things was mostly the work of my mother. I remember, that I was definitely surprised by seeing her knitting a 10 cm/4" long sock in only one evening. So quick and fast! Today I know, that she was a very bad knitter, she hated it, too, did it all for the only reason to safe me from being punished at school). My teacher always had a soft spot for my cousines, they where the most talented, tidy and neat working needle-workers ever, and she always compared my not-to-be-seen-talent with this wonderful girls. But the day, needle-work-classes where finished, everything changed. I picked out my yarn and knitting needles and made my first, short and very stiff scarf, and my cousins never used their needles again.




Das Kissen hab ich hinten mit 2 Schleifen geschlossen, Knopflöcher muß ich erst noch üben, und das wollte ich nicht ausgerechnet bei diesem Kissen. Die Bänder sind ein bißchen zu lang, aber das wird schon noch. Das Nähen ging auch wirklich schnell, nur kurz den Stoff ausmessen, ausschneiden, einfassen und schon kann das Ganze zusammengenäht werden. Das konnte ich gemütlich gestern abend machen, während die Lasagne im Ofen brutzelte.

For the cushion I made two knots at the back for closure. Button-hole I still have to learn and this was not the right time to do so. Now I see, that their strings are a bit too long, while sewing them I feared they are getting too short. I hope the next one is getting better. The sewing itself was very fast, quickly measured out the fabric, cutted it, did a zic-zac around and sewed it together. And in the meanwhile our Lasagne fried in the ofen.




Und jetzt wünsch ich euch allen einen schönen Sonntag!

So now I am wishing you all a beautiful sunday
!

10 Mai 2006

Spending my days in the garden


So vielen Dank für euer Willkommen hier in Blogland nach meinem Urlaub, ich hab mich schrecklich darüber gefreut. Und jetzt hab ich ein ganz schlechtes Gewissen. Vor allem deshalb, weil sich mein Tagesrhythmus im Frühling so sehr verändert hat. Während ich im Winter meist viel zu viel im Haus und am Computer war, scheint es jetzt fast so, als käm ich gar nicht mehr dazu. Jede freie Minute bin ich draußen im Garten und schnipsle und grabe und bin noch lange nicht fertig. Er ist durch die letzten Jahre und meine langen Arbeitszeiten leider ein bißchen vernachläßigt worden, und schon hat sich das Unkraut gnadenlos ausgebreitet. Aber es macht mir auch viel Spaß und Freude, und ich genieße jede kleinste Blüte und Knospe, die sich schon zeigt.
Deshalb möchte ich euch auf einen kleinen Rundgang durch meinen Garten mitnehmen, es gibt zur Zeit so viel zu entdecken. Das meiste ist ja erst am Erwachen, aber einige Fabkleckse sind doch schon da
.

So many thanks for your warm welcoming me back in blogland, I enjoyed it so much. But now I have a very bad conscience, because of my lack of posting. My daily routine has changed radically now in spring. In winter I was often a bit of angry about myself, spending too much time inside the house and in front of my computer. Now I spend every minute off in my garden, cutting and digging and my hands and finger nails are most of the time covered with soil (that´s why I love having a hot bath in the evening, nothing better to get tidy hands again than soaking them in warm, fragranced water). Because of my long working-hours I neglected my garden a bit at the last years and so the weeds where stretching all over it. On the other side I definitely love to be outside, to see every small flower and all the buds everywhere.
So maybe you want to come with me on a little walk through my garden, so many things are now there to be discovered. Most of them are still sleeping, some are awakening soon, others are in full bloom.

Unser alter Apfelbaum, jetzt in voller Blüte. Jedes Jahr staunen wir wieder über ihn, er ist schon viele Jahrzehnte alt, wird nie beschnitten, und hängt doch jeden Herbst voll wunderbarer roter Äpfel. Und jetzt freuen sich erst mal unsere Bienen an ihm.

Our old blooming apple-tree. Every year he surprises us again. He ist very very old, his branches are never cutted (as all garden magazines advices us to do every year), and every autumn he is full of wonderful smelling red apples though. And at this time of year he is the best mouth-watering dinner for our bees.


Unser winzig kleiner Teich mit wilden Butterblumen.

Our very very small pond with some wild buttercups.

An der Steinmauer (und natürlich hat sich auch hier die Pechnelke eingeschmuggelt).

At our old stone wall (can you see my wild-carnations here?)


Und hier ist sie jetzt in einem schönen Nestchen unter der Azalee, eine meiner absoluten Lieblingsblume, die Pechnelke. Sie hat sich vom Wald her selbst ausgesamt, aber sie darf das, genauso die Vergißchmeinnicht, Buschwindröschen, Wiesenschaumkraut, Veilchen, Himmelschlüssel,..... Ich mag all diese Wildblumen fast noch lieber als die gekauften in den Beeten, es ist für mich immer die reinste Freude durch die Wiesen zu gehen und sie heuer wiederzusehen.

And here she ist, in a big nest under my azalea, one of my favorite wildflowers. I am so sorry for not knowing the English word for her. Here in Germany we call her pitch-carnation. I love her such a lot and I was so glad, that she self-sowed from the forrest. She spread all along my garden, as also other wild flowers did, forget-me-nots and wood-anemones and cuckoo-flowers and violets and cowslips and a lot more. Oh, I love them so much and it´s the most beautiful pleasure for me to stroll through our meadow and welcoming them here again this year.


Und dann haben wir am Sonntag ja auch noch Muttertag, und ich hab mal wieder alles auf den letzten Drücker vor. Heuer gibt es ein Kissen, einen Blumentopf und einen Topflappen. Klingt seltsam, aber ich mag die Farben so gern. Und so verbring ich meine derzeitigen Abende.

And don´t let us forget that there is Mothers-Day on sunday. I made some plans for handcrafted presents, a cushion, a flower-pot and a hotpad. Maybe this sounds peculiar to you, but I like those colours, all in blue and green and pink, and so I had to figure out what to do with them. Well, that´s the way I spend my evenings now.

Ich hoffe, euer Frühling ist auch so schön für euch, ich wünsch euch viel Freude mit ihm.

I am hoping you are enjoying spring like I do, I am wishing you a lot of joyful, sunny days.

03 Mai 2006

Der Alltag hat uns wieder

Zwei herrliche Wochen liegen hinter mir, ich hab viel Neues gesehen und entdeckt, viele schöne Dinge erlebt, viel gegessen und viel gelacht. Und ich hab viel an euch gedacht, es macht einen großen Unterschied, ob man einen Blog hat oder nicht, ich hab mich früher nie so geärgert, wenn ich den Fotoapparat wieder mal im Auto vergessen hatte.

I spent two wonderful weeks, a lot of new things to see and to discover, many beautiful moments, a lot of yummy food and a lot of laughter. And I thought very often of you, it is making a big difference to have or have not a blog, at previous times I was never so angry about having left my camera in the car.



Aber letztes Wochenende hatte ich ihn dabei, da waren wir auf Schloß Hexenagger, dort findet jedes Jahr ein wunderbarer Gartenmarkt statt. Leider war der Tag absolut verregnet, aber dafür waren kaum Leute dort (bei Sonnenschein hat man immer das Gefühl es sind Tausende, die drängeln und schubsen und einem die besten Dinge wegschnappen), und alle, die Besucher und die Verkäufer, waren supergut gelaunt. Trotz dem ungemütlichen Wetter waren alle freundlich und überall bekam man Sonderpreise.


But last weekend I luckily remembered to take the camera with me. We have been at the old castle Hexenagger for a garden festival. It was raining the whole day and so it was not crowded (on a sunny day you always have the feeling that thousands of people are there, pressing and pushing and grabbing the best things before you even get a glance at them). The best thing was, that surprisingly everyone was in a very good humour, the sellers and the visitors, everyone was shivering a bit in the cold but smiling though, and the prices where very good, everyone offered a discount.

Ein wunderbarer Stand mit allem möglichen Krimskrams / A wonderful stand with a lot of beautiful junk


Schöne Pflanzideen für den eigenen Garten / Very nice ideas are presented to style your own garden

Skurrile Marionetten, die würden wunderbar in unsere offene Diele passen / burlesque marionettes, they would look gorgeous in our open hall




Natürlich auch viele Pflanzen / And of course there where flowers and plants, too



Und eine gemütliche Schloßwirtschaft mit heißem Kaffee zum Aufwärmen und dem einen und anderen feinen Kuchen / The front of a very old and rustic inn with hot coffee to warm us and very delicious sweets and cakes

Ja, und hier zuhause wartet jetzt mein eigener Garten auf mich. Er ist ziemlich verwildert und eigentlich mag ich das sehr gern, aber heuer hab ich mir vorgenommen, mal wieder ein bißchen für Ordnung zu sorgen. Es gibt viel zu tun.

And here at home my own garden is waiting for me. It is a very large and wild one. Actually I like to live with the nature and all of her unexpected and often unwelcomed surprises, but for this year I made up my mind to maintain a bit of order in it. So let´s begin.