26 Mai 2006

Wohin läuft die Zeit?

Ich lese jeden Tag. Anders geht es bei mir gar nicht. Jeden Abend muß ich vor dem Schlafengehen noch ein bis zwei Stunden lesen, sonst habe ich das Gefühl der Tag wäre unvollständig. Nichts Anstrengendes, nichts Anspruchsvolles, einfache nette Romane oder Krimis. Und zur Zeit hab ich mal wieder meine uralten Agatha Christie Bücher entdeckt, es ist wohl gute 20 Jahre her seit ich sie das letzte Mal gelesen habe. Was mir bei ihnen so gut gefällt ist das Landleben, das darin beschrieben wird. Das Häuschen mit dem üppigen Garten, die Teestunde mit bergeweise leckeren Kuchen und Gurken-Sandwiches, der kleine Kramladen an der Ecke, die schrulligen Dorfbewohner und die frischgewaschene Wäsche, die an der Leine flattert. Ich seh die Frauen direkt vor mir, wie sie die Stricknadeln klappern lassen, am Boden die neuesten Schnittmuster ausbreiten, feine Häkeldeckchen machen, und sich so nebenbei über die Frage "Wer ist der Mörder" unterhalten. Dazu haben sie aber auch noch blitzblankgeputzte Zimmer, die Möbel werden liebevoll mit Bienenwachs poliert, Mann und Kinder umsorgt und verwöhnt, die Gärten gehegt und gepflegt. Sie gehen täglich einkaufen, schauen mal kurz bei der Freundin rein, servieren ihren Abendgästen mehrgängige Menüs und für ein kleines Schwätzchen über den Gartenzaun ist immer Zeit. Das ist für mich die schönste heile Welt, so stell ich mir das Leben vor, aber ich frage mich auch ganz verblüfft, wie die Frauen all das nur an einem einzigen Tag schaffen.

I am reading every day. This is a MUST for me. Every evening, before I go to bed, I have to read for one or two hours, or my day isn´t complete. Nothing exhausting, nothing demanding, just simple novels and thrillers. This time I discovered again all my old Agatha Christie thrillers on the shelves, I think it´s about 20 years ago I read them. So I started to read the first one again, and I couldn´t stop, they are so nice and oldfashioned. What I like the most are the descriptions of living in those lovely, tiny english villages. The houses with their gardens, 5 o´clock tea with masses of delicious cakes and sandwiches (are they really with cucumbers in England?), a small grocer´s shop at the corner, crotchety country-people, and freshly laundered clothes are fluttering before the wind. I can see all the ladies, click-clacking with their knitting-needles, spreading out their latest patterns on the floor, crochetting spider web delicate place mats and talking about "who is the murder". Their rooms are shining, the wooden furniture is polished with wonderful smelling bees-wax, husbands and children are lovingly pampered and coddled, and they lavish care upon their gardens. Every day they are going to the market to buy fresh food, take a cup of tea with a friend for lunch (or home-made lemonade, freshly prepared in the morning), serving three-course dinners to guests and there is always time left for a chat with the neighbours across the garden fench. This is so beautiful, the most intact world for me. But I also wonder how those woman manage all this things during just one single day.

Letztes Wochenende war meine Mutter bei uns und dank dem schlechten Wetter blieben wir die meiste Zeit im Haus und haben geredet und geredet. Über unser Leben, unsere Wünsche und Pläne, über unsere Kindheit und über meine Oma. Und ich habe mich gefragt, wie sie das nur alles geschafft hat. Sie hatte ein Haus in Ordnung zu halten, hatte einen großen Garten mit Gemüsebeeten, Beeren, Obst und vielen Blumen. Als sie eine junge Ehefrau und Mutter war gab es noch keine Fertiggerichte, kaum Waschmaschinen oder Staubsauger, die Kleider kaufte man noch nicht so selbstverständlich wie heute in Geschäften, sie wurde meist selbst genäht, genauso wie die Gardinen und die Bettwäsche. Sie hat Marmelade gekocht, Bohnen eingelegt und ich mochte am liebsten ihren Heidelbeersirup. Sie hatte 3 kleine lebhafte Mädchen und fand immer auch die Zeit mit ihnen spazierenzugehen, Märchen zu erzählen und mit ihnen Musik zu spielen. Sie hat auch noch gestrickt, gehäkelt, gestickt und geklöppelt. Meine Mutter hat die herrlichsten Erinnerungen mit ihr im Garten, die Mädchen beim Spielen und meine Oma immer mit einer Handarbeit beschäftigt. Und wieder staune ich und frag mich, wie sie das alles nur geschafft hat. Denn so sah meine letzte Woche aus:

Last weekend my mother stayed with us, the weather was so bad, raining all day long. So we spent most of our time in the kitchen, sitting at the big table, eating and drinking and talking. It was so good, having time enough to talk about our lives, our plans and future wishes. And we reminded the past, our childhood, mines and hers, quite different, and we were talking about my granny. And I wondered again, how she managed to live such a busy life. She had to keep a house tidy and cozy, had a big garden with vegetables, berries, fruits and flowers. When she was a young mother and wife there were no ready-made-foods, no modern washing machines or vacuum cleaners, most of the warderobe was not reach-me-down, they were mostly self-sewn, like the curtains and even the bed linens. She made marmelade, preserved the beans and eggs, and I loved her blueberry-syrup. She had 3 small girls full of life and though her daily house routine she had the time to go for a walk with them, to sing and make music and to tell fairy tales. And although her talents were a necessity when she was young, she loved to knit, crochet, embroider and doing bobbin-work till the end of her days. My mother has gorgeous memories of being with her in the garden, the girls are playing and my granny is sitting on her bench and her hands are always busy. And I am pondering about her life, how she managed it all, how busy she was and how much she did.

Because this was my last week:

Eine neue Einkaufstasche, genäht aus einer alten Gardine. Seit sich in der Familie herumgesprochen hat, daß ich alte Stoffe und Knöpfe mag, ist jeder froh mit gutem Gewissen ausmisten zu können. Und ich freu mich. Das Nähen selber war schnell und unkompliziert, ich hatte einfach nur den Wunsch wenigstens eine Sache mal fertigzubekommen.

A new shopping bag, made from an old curtain. Since even my distant relations know that I am sewing, they are glad to tidy up their shelves and leave their old curtains, fabrics and buttons to me. And I appreciate it. This was a very quick sewing project, the only reason for it was the wish to get at least one thing finished.

Der Anfang von Sitzkissen für die Küchenstühle. Allerdings bin ich mir mittlerweile nicht mehr so sicher, ob ich sie wirklich mag. Vielleicht wird auch was anderes draus.

The start of a new seat-cushion for my kitchen chairs. Meanwhile I am not sure whether I still like it, maybe I use it for another thing.


Jenny aus Rowan Heft vom letzten Sommer. Ist ein ganz einfaches Muster, und macht Spaß abends beim Fernsehen. Leider trennen mich noch etliche Runden, Fäden vernähen und zusammennähen vor dem fertigen Ende. Aber das kennt ihr ja auch alle.

Jenny from Rowan Magazine 37. It´s a simple pattern and I like it, it´s wonderful for TV-knitting. Sadly there are a lot more rows to make, a lot of threads to sew in and to sew the pieces together, before it´s all done. Nothing new for you, isn´t it?

Ja, und außerdem hab ich eine Blechdose bunt angemalt, viele Puddings gekocht und Kuchen gebacken und ich hab natürlich auch geputzt und Wäsche gewaschen. Ich hab Unkraut gezupft, Wicken gepflanzt und die Tomaten gegossen. Ich bin am Kopf von einer Biene gestochen worden, die Treppen runtergefallen und hab mir das Bein verknackst. Ich hab Hochzeitstag gefeiert und bin am einzig lauen Abend draußen unter der Glyzinie gesessen. Ich möchte für die Bank auf der Terrasse neue Sitzbezüge nähen, brauche noch mindestens 3 leichte Sommerjäckchen und habe langsam sogar Lust aufs Sockenstricken. Eiscreme mal selber zu machen würd mich auch reizen, und morgen abend kriegen wir Besuch und ich hoffe, wir können draußen grillen. Ich würd mir gern meine Kleidung selbst nähen, bräuchte fürs Wohnzimmer 2 neue Decken, und ein kleines Tischchen müßt ich auch noch anmalen. Ich war seit Tagen nicht am Computer, denn wenn ich mal hier sitze, vergeß ich auch das Abendessenkochen. Ich hab es noch nicht geschafft, meine Mails zu beantworten, und ich möcht mir übers Wochenende unbedingt eure letzten Berichte ansehen. Außerdem wär da meine Stickerei fertigzumachen, die Suffolk Puffs gehören noch am Vorhang festgenäht und meine Mama wünscht sich eine neue graue Strickjacke. Bis zum Geburtstag meiner Schwester sind es nur noch 3 1/2 Monate und ich würd gern was Größeres als Topflappen für sie machen. Mir läuft die Zeit davon und ich hechle hinterher, ich habe oft das Gefühl einfach nichts zu schaffen und zu Ende zu bringen. Ich verzettle mich zu oft, hab zu viele Pläne und geb zu schnell wieder auf. Und wenn ich an eure Blogs denke, scheint es, ich bin die Einzige der es so geht. Ihr habt euer Leben so gut organisiert, lebt und liebt und lacht, postet regelmäßig und erschafft die schönsten Dinge. Ich brauche bitte euren Rat, eure Erfahrung und eure Tipps, ich möchte meine Tage besser strukturieren und ab und zu auch ein paar Dinge zu Ende bringen. Wie macht ihr das, wie teilt ihr eure Tage ein, wie schafft ihr es zu arbeiten, Haushalt, Familie, bloggen UND zu handarbeiten. Wenn ihr mir da helfen könntet, das wäre wunderbar!

And I painted an old tin box, cooked a lot of puddings, baked a cake, and ,of course, I cleaned the house and did the laundry. I pulled out tons of weeds, planted the vetches and watered the tomatoes. A bee sting in my head, I tumbled down the stairs, and I sprained my foot. I celebrated our wedding-day and at the only warm evening last week I stayed outside, sitting under our marvellous wisteria. I plan to sew new cushion for the bench on our veranda, I need minimum 3 new cotton cardigans for summer nights and I am thinking about the joy of knitting socks. I would like to try to make my own ice cream, and tomorrow evening we have guests for dinner, I hope the weather is good enough to grill outside. I wish I could sew my own clothes, I need 2 blankets for the living room and I have a small wooden table which I planned to paint blue to go together with the curtains. The last days I dared not to sit here on my computer, when I start I sit here always the whole afternoon long and completely forget to prepare the dinner. Not even managed to answer your e-mails, and at the weekend I want to read in any case your last posts. Also I want to go ahead with the embroidery, the suffolk puffs waiting to be sewn on the curtain, and my mother likes to have a new silver grey cardigan. My sister´s birthday is only 3 1/2 months away and I want to make something bigger than a hot pad. My time is running so fast and I am panting behind. I often have the feeling that I manage nothing at all and nothing will be finished. I have too many plans, start too many things and give up too much of them. And when I am thinking of your blogs, it seems that I am the only one with such a problem. Your lives seem so well organized, you live and love and laugh, you are posting regularly and you are creating the most beautiful things. I please need your help, your advice, your experience and your tips, I want so much to have a better plan for my days, that there will be time enough for crafting and finish things. How are you doing, how are you spending your days, your daily routine, how do you manage to go to work, have a family, house and garden, time for your blogs and above all, time for crafting. It would be so nice, if you would share your secrets with me.

Kommentare:

mangetsu hat gesagt…

Nachdem ich ja nun nach Deinem Vorbild zweisprachig blogge weiss ich, wieviel Zeit und Energie in Deine Eintraege fliessen duerften... ausserdem Familie, Haus und Garten, Handarbeiten tust Du auch staendig, jeden Abend lesen... Dein Tag koennte 36 Stunden haben und waer' nicht lang genug!

Beeindruckend, was Du alles schaffst!!!

Lieben Gruss, Alex

PS: Gibt's ein Foto von der Blechdose?

Mumintroll hat gesagt…

Ist das schön, wieder etwas von dir zu lesen. In Vielem erkenne ich mich selber wieder.Wie staune ich, was da in den verschiedensten Blogs geschaffen und gewerkelt wird. Nun damit ich alles unter einen Hut bringe,beginnt mein Tag immer um 5.30 Uhr morgens und geht bis tief in die Nacht. Manchmal staune ich selber wie ich mein Tagespensum unter einen Hut bringe.Nun vielleicht war meine Mutter mein Vorbild.Ihr Tag begann auch immer sehr früh. Hat wie deine Mutter alles selbst gemacht und ist zusätzlich noch zu ihren Eltern die ein Gemüsegeschäft hatten,arbeiten gegangen.
Aber eines lasse ich mir nicht nehmen. Ich muss wie du jeden Tag lesen.(vielleicht ist das meine Buchhändlerin-krankheit?) Ich kann nicht ohne meine Bücher sein. Astrid Lindgren schrieb einmal, dass ihr Vater jeden morgen um 5 Uhr augestanden ist um einen Stunde in Ruhe lesen zu können.
Ich glaube mein Tag könnte noch mehr Stunden haben es würde immer noch nicht ausreichen um all meine Ideen und Träume zu verwirklichen...Ich denke es ist gut so wie es ist.Geniessen wir doch einfach jeden Tag aufs Neue..Freuen uns an all den kleinen Freuden die uns geschenkt werden.
wünsche dir einen wunderschönen Tag mit vielen kleinen und grossen Freuden.
lieber Gruss mumintroll

Cecie hat gesagt…

ach du liebes krawuggl,

ich glaube du bist seeeehr streng mit dir. mir scheint, du nimmst dir so viel vor, dass man es gar nicht schaffen KANN. kann das sein? ich hab es mir abgewöhnt toll sein zu wollen. wenn ich was nicht schaffe, schaff ich es eben nicht. ich bemüh mich, nicht zu viele sachen auf einmal anzufangen oder mir für einen tag vorzunehmen - da wär ich schon fast sicher mich zu verzetteln. dementsprechend wenig schaff ich zB zu stricken, das siehst du ja in meinem blog, aber es ist kein wettbewerb und mir gehts gut damit. ich sehe nicht mehr ein mich an nicht zwingende termine zu halten und mich damit unter freizeitstress zu setzen, ich versprech auch nix mehr, auch nich mehr mir selber. dafür ist mein leben oft zu wenig planbar, schon der arbeit wegen. zum glück hab ich menschen in meinem leben, die das akzeptieren.

ich fürchte, wirklich geholfen ist dir mit diesem post nicht, aber lass dir gesagt sein dass die leute nie so perfekt und durchorganisiert sind wie sie von aussen scheinen mögen. und alle kochen nur mit wasser ;O)

lg und ein entspanntes woe
silke

HPNY Knits hat gesagt…

never enough time!
sleep suffers.
:-(

Marietta hat gesagt…

schlaf nicht - das ist mein antwort. I am a total insomniac. Und habe ich gar keine kinder (do you count cats?) und ich putz o. koch NIE und NIMMER!*(deswegen ich ein Mann habe) Ich waesche die Wasche - aber das kann ich in der arbeit machen. ...*okay ich kann backen - germknoedeln, apple pie, and spanikopita.ps - i love agatha christie! i don't have time to read (except research for work) so i listen to books on tape - i wish i could garden though...

Sabine hat gesagt…

Wer sagt denn, dass wir alle alles schaffen und gut organisiert durch den tag gehen?? Ich jedenfalls nicht!
Und ich habe auch immer das gefühl, nie das zu schaffen, was ich möchte. Unser haus ist immer unordentlich und hat immer mehrere Ecken, in denen dringend geputzt werden müsste. Früher habe ich so gerne gekocht und neues probiert - ich finde einfach nicht mehr die Zeit dazu.
Ständig habe ich neue Ideen, was ich nähen könnte, aber auch da ist die Zeit meist eher knapp bemessen und leider brauche ich meine 6 bis 7 h Schlaf pro Nacht, besser wäre es, bekäme ich 8....

Aber manchmal wird mir dann auch klar, dass ICH es bin, die sich den Druck macht - warum nehme ich mir nicht einfach ab und an die Zeit, Dinge zu tun, die MIR Spass machen? Wenn ich es tue, dann geht es mir gleich besser.

Ausserdem ist diese virtuelle Welt auch 'gefährlich' - sie gaukelt uns vor, das andere ALLES unter einen Hut bringen - aber guck' mal genau, das ist gar nicht so....
Geniesse lieber die Tage!

LG, Sabine

francoise hat gesagt…

Isn't it strange...? I had similar thoughts today about what our grand-mothers could achieve! We are supposed to have more leisure time nowadays, but we rush for everything and the main complaint is lack of time. I don't know what everybody else secret is. Maybe, slow down, make choices (i.e. make lists of priorities), stick to one project at a time (our grand-mothers did just that)...

erin hat gesagt…

First, gotta say that your new bag is so pretty and roomy. Second, I like Rowan's Jenny. Third, I also wish I was more orangised and could do everything, but I guess we can't. But still, I do enjoy making things in my mind - oh the possibilities!

erin hat gesagt…

I meant to type "organised"!! :)

Andrea hat gesagt…

Nun unsere Großmütter haben sicherlich viel gearbeitet, aber ihr Leben war auch ein ganz anderes. Das ist wie Äpfel und Birnen zu vergleichen. Ich denke, dass Problem ist nicht, wieviel man tatsächlich schafft, sondern wieviel man sich vornimmt zu schaffen,bzw. dass frau gerne die Ansprüche allzu hoch schraubt. Etwas mehr Realismus könnte ein großer Schritt zu einem besseren Gefühl. Wie du schreibst, klingt es so, als würdest du dir einfach zu viel vornehmen und dann logischerweise immer hinterherhinken. Mach' dir doch am Abend mal eine Liste, was du alles für den nächsten Tag planst, streich' dann die Hälfte weg, die nicht unbedingt gemacht werden muss und dann streich noch einmal die Hälfte weg. Hast du diese übriggebliebenen Dinge dann getan, hast du ein Erfolgserlebnis! Und der Rest ist Zugabe.
Ob's hinhaut? Ehrlich gesagt, weiß ich es nicht, da ich nicht von diesem Gefühl heimgesucht werde.Aber eines weiß ich auch, glaube bloß nicht dem heilen Schein in der Bloggerwelt...
Liebe Grüße
Andrea

stricky hat gesagt…

liebe suzie.....wenn du für dein problem eine lösung gefunden hast, bitte gib mir sofort bescheid!!!!!!
darf ich dich noch tiefer in die misere ziehen....wenn ja, dann schau doch einmal hier vorbei: http://www.sensibility.com/mainpage.htm
dir einen lieben gruss
sab

(das sticken erweist sich als mühseliges geschäft: so ungewohnt. über gerade verschiedene stiche.....an ein projekt ist noch gar nicht zu denken!)

Anonym hat gesagt…

Liebe Suzie,
als langjährige Strickerin habe ich vor kurzem das Lesen von Strickblogs kennen- und liebengelernt. Als ich nun Deinen Beitrag gelesen habe, musste ich dir antworten, auch wenn er sehr wenig mit Wolle zu tun hat. Deine Schilderung der kleinen englischen Dörfer mit den vielen Blumen, den gehäkelten oder gestickten Kissen usw.usw. hat mich daran erinnert, dass ich gestern entdeckt habe (als alter Krimifan), dass am nächsten Sonntagabend, so gegen 22.00Uhr wieder Kommissar Barnaby läuft. Diese Geschichten spielen fast ausschließlich in kleinen idyllischen englischen Dörfern, alles sieht so rein und sauber, so aufgeräumt, geharkt aus, die Blumen blühen und trotzdem lauert dann doch das Böse. Aber, alles relativ harmlos gefilmt, die schönen Bilder überwiegen eher. Vielleicht wäre das ja was...so als Tipp.
LG susanne

Lycklig hat gesagt…

Oje, jetzt finde ich mich hier auch schon wieder haargenau wieder! Lesen ist mein ein und alles, es MUSS jeden Tag sein. Auch ich Hetze durch den Tag. Hab ich ein Wochenende für mich stundenweise allein, frage ich mich gehetzt: Lesen? Nähen? Häkeln? DVD schauen? Am liebsten alles auf einmal. Und die Zeit rennt und am Ende hab ich nichts wirklich gemacht. Es bleibt spannend, ich lese bei dir weiter :-)
Gisela

ninifee hat gesagt…

Tja - es hört sich ja fast böse an - aber ich bin froh, dass es auch anderen so geht. Mein Tag könnte gut und gerne 48 Stunden haben und ich wäre doch nicht zufrieden. Irgendwas leidet immer. Ich wundere mich immer, wie andere Frauen das alles schaffen. Die Wohnung wie geleckt, kein Eckchen in dem es "wild" aussieht und ich. Ich lasse mich einfach gerne ablenken. Und seit dem ich die Blogwelt kenne ist das noch schlimmer geworden. Vielleicht gibt sich das wieder, aber momentan bin ich süchtig und will 10 Sachen auf einmal machen und hier was ausprobieren und da - zustande bringe ich im Endeffekt garnix. Hast du mittlerweile ein Rezept entdeckt?

LG ninifee